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Entscheidung fällt frühestens 2012

Die Entscheidung über das Atommüllendlager im schweizerischen Benken, in der Nähe der Vorarlberger Grenze, soll frühestens im Jahr 2012 fallen.

Die Schweiz will ein dreistufiges Verfahren zur Standortsuche durchführen. In dem dreistufigen Verfahren muss die Nagra, die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle, die Auswahl möglicher Standorte für atomare Endlager in der Schweiz immer mehr einengen, so der ORF. Am Schluss soll dann nur mehr je ein Standort für schwach- und mittelaktive, sowie für hochradioaktive Abfälle übrig bleiben. Diese Standorte müssen dann noch von der Schweizer Regierung, dem Parlament und von den Stimmbürgern an der Urne gutgeheißen werden.

Geprüft werden nicht nur sicherheitstechnische und raumplanerische Kriterien, sondern auch die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die betroffene Region.

Bei der Standortsuche für die umstrittenen Endlager werden die betroffenen Gemeinden, Regionen und Nachbarstaaten, also auch die Vorarlberger Regierung, mit einbezogen, meint Michael Aebersold vom Bundesamt für Energie.

In Benken hat die Nagra bereits nachgewiesen, dass ein atomares Endlager auf Grund der geologischen Bedingungen machbar wäre. Eine Standortentscheidung ist das noch nicht. Diese wird frühestens 2012 fallen.

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