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Entlastung für Anrainer steht im Vordergrund

Bregenz - Bis zu 20 Touristenbusse fahren im Sommer Tag für Tag die Pfänderbahn an. Dieses Verkehrsaufkommen belastet die Anrainer nicht erst seit gestern.

„Wir haben deshalb in Zusammenarbeit mit Experten schon länger intensiv nach einer Möglichkeit gesucht, um die Busse aus dem Wohnviertel zu bringen“, sagt Michael Rauth, Klubobmann der Bregenzer Volkspartei. Als einzig machbare Lösung erwies sich dabei der neue Busparkplatz bei der Kaserne in Kombination mit einem Busterminal vor der HTL – ein Projekt, das die ÖVP-Fraktion im Sinne der Bevölkerung auch umsetzen wollte. „Aber sowohl Karl-Heinz Marent („Bregenz denkt“) als auch Michael Ritsch (SPÖ) haben das Vorhaben massiv kritisiert und es damit verhindert“, hält Rauth fest.

Trotz des vorläufigen Aus für das Busterminal wurde in einem ersten Schritt erreicht, dass in der Schillerstraße zumindest keine parkenden Busse mehr stehen. Nach der Eröffnung des Busparkplatzes hat die Stadt Bregenz nun vor wenigen Tagen auch die Verkehrsführung für Busse geändert: Mit Ausnahme der öffentlichen Linien ist Bussen die Einfahrt in die Schillerstraße vom Kreisverkehr am Hafen aus nicht mehr gestattet. Die Fahrzeuge erreichen die Ausstiegsstelle, die sich nach wie vor in der Schillerstraße befindet, nur noch über den Tannenbach und die Belruptstraße. „Dass diese Lösung nicht optimal ist, wissen wir“, sagt Michael Rauth. Aber es sei auch von Vornherein geplant gewesen, die Verkehrssituation über die Sommermonate genau zu beobachten und darauf dann entsprechend zu reagieren. Rauth: „Wenn sich für die betroffene Bevölkerung in der Schillerstraße keine spürbare Verbesserung ihrer Lebensqualität ergibt und sich die Situation der Bewohner in der Belruptstraße verschlechtert, werden wir einen neuerlichen politischen Anlauf unternehmen, um die Terminalvariante zu realisieren. Denn die Entlastung für die Anrainer steht für uns ganz klar im Vordergrund.“

Den von verschiedenen Seiten wiederholt geäußerten Vorschlag, die Ausstiegsstelle in die Kornmarktstraße zu verlegen, bezeichnet Michael Rauth indes als kontraproduktiv: „Der Kornmarktplatz wird sich zukünftig zum Herzen der Stadt entwickeln. Und jeder, der die Situation vor Ort kennt, weiß, dass zusätzliche Busse dort nichts verloren haben.“

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