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Entführter Kärntner Bauunternehmer will Löhne bereits gezahlt haben

Bereits am Samstag, 19. Mai, konnte der Bauunternehmer befreit werden
Bereits am Samstag, 19. Mai, konnte der Bauunternehmer befreit werden ©APA
Ein Kärntner Bauunternehmer (32), der am Freitag von vier ehemaligen Mitarbeitern in Villach entführt und am Samstag in Slowenien befreit worden war, sei mittlerweile in Kärnten einvernommen worden, hieß es am Montag auf APA-Anfrage bei der Polizei.
Bilder der Festnahmen

Über den Inhalt seiner Aussage will die Exekutive nichts sagen, der Villacher gab aber dem ORF ein Interview. Den angeblichen Grund für die Entführung, eine Lohnnachforderung der Verdächtigen, wies er zurück. Er habe bereits bezahlt.

Keine Waffen bei Entführung im Spiel

Der Villacher sagte, er habe sich durch die Entführung am Freitag zwar eingeschüchtert, aber nicht bedroht gefühlt. Es seien keine Waffen im Spiel gewesen. Am Samstag wurde der nach Slowenien verschleppte Mann von der Exekutive befreit. Als Grund für die Entführung gilt eine Lohnforderung der Verdächtigen in der Höhe von 30.000 Euro. Das Opfer sagte nun, die Bosnier seien nie seine Angestellten gewesen. Sie seien für ein Subunternehmen tätig gewesen, das in seinem Auftrag Rigipswände in Wien gebaut habe. Dem Bautruppführer – auch er sei unter den Entführern gewesen – habe er bereits 40.000 Euro in bar übergeben.

Weil zuerst die in Slowenien inhaftierten Verdächtigen zu den Aussagen des Entführungsopfers befragt werden müssen, wollte die Polizei über die Einvernahme des Villacher Unternehmers am Montag nichts sagen. Bevor die Männer einvernommen werden können, müssen sie nach Österreich ausgeliefert werden. “Ob und wann eine Übergabe der Verdächtigen an die österreichische Justiz stattfindet, obliegt den slowenischen Behörden”, sagte Helmut Jamnig, Sprecher der Klagenfurter Staatsanwaltschaft, auf APA-Anfrage. Weil die Tathandlungen zum Teil in Slowenien gesetzt wurden, könnte Slowenien zuerst eigene Strafverfolgungsansprüche an den vier mutmaßlichen Entführern befriedigen wollen, bevor es einer Auslieferung nach Österreich zustimmt. (APA)

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