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Französische Entwicklungshelferin in Mali befreit

Eine französische Entwicklungshelferin, die vor rund vier Jahren im westafrikanischen Mali entführt worden war, ist wieder frei. Das bestätigten das malische und das französische Präsidialamt am Donnerstagabend. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron habe mit großer Erleichterung von Jeannine "Sophie" Pétronins Freilassung erfahren, erklärte der Élysée-Palast.

Ebenfalls sei der prominente malische Oppositionsführer Soumaila Cissé befreit worden. Auch zwei entführte Italiener kamen frei, wie die Agentur ANSA in der Nacht unter Berufung auf Außenminister Luigi Di Maio berichtete. Pater Pier Luigi Maccalli war 2018 im Niger entführt worden, Nicola Chiacchio war nach Medienberichten als Fahrradtourist unterwegs, als er 2019 verschleppt wurde.

Die Französin Pétronin war 2016 im malischen Gao entführt worden. Sie hatte damals bereits seit mehreren Jahren in Mali gelebt und eine Nichtregierungsorganisation geleitet. Cissé wurde im Frühjahr von einer unbekannten bewaffneten Gruppe im Norden Malis während des Wahlkampfs für die Parlamentswahlen entführt. Es wird angenommen, dass die beiden von islamistischen Terroristen als Geiseln festgehalten wurden. Aus Paris gab es dazu keine Angaben.

"Ich habe gerade ein paar Worte am Telefon mit Sophie Pétronin gewechselt. Welch eine Freude, ihre Stimme gehört zu haben und zu wissen, dass sie jetzt in Sicherheit ist", schrieb Macron in der Nacht zu Freitag auf Twitter. Sie werde nun in Frankreich erwartet.

Frankreich bekämpft im riesigen Sahel-Gebiet mit rund 5.100 Soldaten seiner "Barkhane"-Mission gegen Terrorgruppen. Einige dieser Gruppen haben dem Islamischen Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. Macron dankte nach Élysée-Angaben den malischen Behörden für die Freilassung. Er versichere ihnen die volle Bereitschaft Frankreichs, Mali in seinem Kampf gegen den Terrorismus in der Sahelzone weiter zu unterstützen.

(APA)

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