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England nach kuriosem 5:3 über Kosovo in EM-Quali makellos

Letztlich war es dann doch ein lockerer Sieg für den Favoriten
Letztlich war es dann doch ein lockerer Sieg für den Favoriten ©APA (AFP)
England bleibt in der Fußball-EM-Quali 2020 makellos. Dem Kosovo nützte am Dienstag auch die frühe Führung durch den Ex-Salzburger Valon Berisha nach 34 Sekunden nichts. Am Ende einer kuriosen Partie stand ein 5:3-(5:1)-Heimsieg der "Three Lions", die die Gruppe A mit 12 Punkten vor Tschechien (9) und Kosovo (8) anführen. In Litauen lieferte Portugals Superstar Cristiano Ronaldo ein Viererpack ab.

Ein krasser Fehler von Innenverteidiger Michael Keane ermöglichte Berisha die schnelle Führung des Außenseiters. Schon in der 19. Minute hatte der WM-Vierte 2018 aber die Wende dank den Toren von Raheem Sterling und Harry Kane geschafft. Bis zur Pause sorgten ein Eigentor und die ersten zwei Länderspiel-Treffer von Dortmunds Jadon Sancho für eine komfortable 5:1-Führung.

Trotz eines verschossenen Foulelfers von Kane (65.) läuft die Offensive der Engländer, die nun in 43 Qualifikationsspielen in Serie ungeschlagen sind, in der laufenden Qualifikation auf Hochtouren: In den vier gewonnenen Spielen erzielten sie 20 Tore, im Schnitt also fünf pro Spiel. Gegen den Kosovo war Sterling der überragende Spieler mit einem Tor und drei Assists. Die Defensive hingegen machte keine gute Figur. Keane patzte mit dem Ballverlust in der ersten Minute, Innenverteidiger-Kollege Harry Maguire leistete sich ein dummes Foul, das mittels Penalty zum 3:5 führte.

In Vilnius drückte Ronaldo einmal mehr dem Spiel der Portugiesen seinen Stempel auf. In der 7. Minute traf er vom Elferpunkt, später legte er dreimal nach (62., 65., 76.) und erzielte in seinem 160. Länderspiel die Tore 90 bis 92. Am Ende triumphierte die Gäste 5:1. Die Gruppe B wird aber weiterhin von der Ukraine (13 Punkte) angeführt. Bei einem Spiel weniger ist Portugal mit acht Zählern Zweiter, vor Serbien (7), das in Luxemburg 3:1 (1:0) gewann.

Frankreich spielte zum 100. Mal im 1998 eröffneten Stade de France und kam zu einem glanzlosen, aber nie gefährdeten 3:0-Pflichtsieg gegen Andorra. Kingsley Coman erzielte mit seinem dritten Treffer innerhalb von drei Tagen nach 18 Minuten das 1:0. Die Franzosen führen die Gruppe H punktegleich mit der Türkei (4:0 in Moldawien) an. Island hingegen fiel durch das 2:4 in Albanien auf Platz drei zurück und liegt nun drei Zähler hinter dem Top-Duo.

(APA/ag.)

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