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Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle steigt

Mehr als zwei Millionen Menschen sterben weltweit im Jahr durch Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten und diese Tendenz ist steigend. In Österreich sinkt hingegen die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle.

Das geht aus Erhebungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor, die am Donnerstag in Genf veröffentlicht wurde.

Neben den Todesfällen, die durch die Arbeit verursacht werden, gibt es jedes Jahr 268 Millionen nicht tödliche Unfälle im Job mit mindestens drei Tagen Ausfall. Außerdem erkranken jährlich 160 Millionen Menschen neu an einer Berufskrankheit.

Wenn auch in vielen Industrieländern die Zahl der Arbeitsunfälle in den vergangenen Jahren abnahm, stieg sie etwa in den sich entwickelnden Ländern wie China oder Brasilien und Mexiko – so durch den Boom im Bausektor mit ungeübten Kräften – stark an. Die häufigsten Berufskrankheiten sind Krebs, der durch gefährliche Substanzen verursacht wird. Hinzu kommen Erkrankungen der Muskulatur und der Knochen, Atemwegerkrankungen, Verlust des Gehörs und Kreislaufkrankheiten.

In Österreich gab es laut der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) im Jahr 2003 nur noch 103 tödliche Arbeitsunfälle in Österreich, 2002 waren es noch 130 gewesen. 2003 sind laut AUVA-Obmann Helmut Klomfar um 38 Prozent weniger Arbeitnehmer tödlich verunglückt als noch vor zehn Jahren. Aber auch die berufsbedingten Erkrankungen sind in Österreich rückläufig: 1.035 Berufskrankheiten im Jahr 2003 stehen noch 1.215 im Jahr davor gegenüber.

Insgesamt ist die Zahl der Arbeitsunfälle im Zeitraum von 1993 bis 2003 um etwa 30 Prozent zurückgegangen, von 170.000 auf 115.000. Das hatte die AUVA im Rahmen der WHO-Sicherheitskonferenz „Safety 2004″ in Wien bekannt gegeben.

Im Zeitraum zwischen 1998 und 2001 war Österreich laut AUVA-Obmann Helmut Klomfar mit einem Minus von 17 Prozent an Arbeitsunfällen Zweiter in Europa. Besser war nur Dänemark mit 18 Prozent. Der EU- Schnitt lag in diesen Jahren bei einer Reduktion um sechs Prozent.

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