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Konzept zur tageschirurgischen Versorgung

Die Verhandlungen über den Österreichischen Strukturplan Gesundheit (ÖSG) tragen bereits Früchte. LStH. Bischof präsentierte das Vorarlberger Konzept der tageschirurgischen und tagesklinischen Versorgung. O-Töne

Demnach sollen künftig medizinische Eingriffe, die über ambulante Leistungen hinausgehen, aber keine vollstationäre Aufnahme erfordern, in der neu geschaffenen Tageschirurgie bzw. Tagesklinik der zuständigen Krankenhäuser durchgeführt werden. Insgesamt 149 Akutbetten könnten so in den Spitälern eingespart werden.

„Das Bett als Steuerungsinstrument wird künftig verlassen“, begrüßte Bischof den durch den ÖSG eingeleiteten Paradigmenwechsel. Statt wie bisher nur die Krankenhäuser isoliert zu betrachten – das heißt auf Standortebene maximale Bettenzahlen auszuverhandeln – werde künftig nach konkreten regionalen Versorgungszielen geplant. Tatsächlich gehe es darum, regional die Standorte und Kapazitäten festzulegen und zu entscheiden, ob sie im Spital oder außerhalb im niedergelassenen Bereich erbracht werden sollen.

In Vorarlberg wurden auf Basis der Daten des Jahres 2004 insgesamt rund 15.000 Eingriffe ermittelt, die potenziell tageschirurgisch abgewickelt werden könnten. Daraus ergab sich ein Katalog tageschirurgischer Leistungen, der nun Grundlage der neuen tageschirurgischen Einheiten der Krankenhäuser werden soll. Medizinische Eingriffe wie eine Mandeloperation oder eine Kürettage könnten demnach künftig in der Tageschirurgie erfolgen. Bischof:“ Wenn es medizinisch gerechtfertigt ist, entspricht es auch dem Wunsch des Patienten, das Krankenhaus noch am selben Tag zu verlassen.“

Für Vorarlberg wären 39 Betten für tageschirurgische Leistungen erforderlich, rund 150 Betten auf den Stationen würden eingespart. „Das würde künftig den Platz schaffen, um Pulmologie und Onkologie in die Akutkrankenhäuser einzubeziehen“, betonte Bischof.

Nur unter voller Ausschöpfung des tageschirurgischen und -klinischen Potenzials werde es laut Hans-Peter Bischof möglich sein, auch in Vorarlberg eine Anpassung der Krankenhausbetten auf das europäische Niveau zu erreichen. Bischof: „Denn wie andere Länder beweisen, wird die Qualität der Gesundheitsversorgung schließlich nicht durch die Anzahl der Betten bestimmt.“

Nach dem ÖSG wird Vorarlberg künftig in zwei Regionen eingeteilt. Die Region Süd reicht von Feldkirch bis ins Klostertal und Montafon, die Region Nord umfasst das Gebiet zwischen Feldkirch und Bregenz bzw. dem Bregenzerwald.

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