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Zehntausende in Hongkong

Am 16. Jahrestag des Pekinger Tiananmen-Massakers sind in Hongkong am Samstag zehntausende Menschen zu einer Gedenkveranstaltung erwartet worden. Scharfe Sicherheitsvorkehrungen in Peking.

Die Nachtwache sollte unter dem Motto „Lernen aus der Geschichte“ stehen, wie die Organisatoren mitteilten. Am 4. Juni 1989 hatte die chinesische Armee mit unvorstellbarer Brutalität die chinesische Armee die Demokratiebewegung niedergeschlagen und auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tiananmen) im Zentrum Pekings ein Blutbad angerichtet. Tausende kamen ums Leben.

China müsse sich seiner Vergangenheit stellen, forderten die Organisatoren in einer Erklärung. Die chinesische Regierung werfe Japan vor, seine Kriegsverbrechen zu verharmlosen, und bekenne sich selbst nicht zu ihrem brutalen Vorgehen auf dem Tiananmen-Platz. „Die chinesischen Führer wissen nur, wie man von anderen Ländern verlangt, dass sie ihre Geschichte akzeptieren und ihre Lektion lernen, aber sie sind nicht bereit, sich ihrer eigenen blutbefleckten Vergangenheit zu stellen“, hieß es in der Erklärung.

Auf dem Platz des Himmlischen Friedens zwischen dem südlichen Hauptportal der Verbotenen Stadt (Kaiserpalast) und dem Mao-Mausoleum herrschten am Samstag scharfe Sicherheitsvorkehrungen, und es gab keine Anzeichen für Versammlungen anlässlich des Jahrestages. Die chinesischen Behörden unterbinden Jahr für Jahr Anfang Juni jeden Versuch einer Erinnerung an das Massaker. Dissidenten dürfen ihre Wohnung nicht verlassen oder werden aus Peking deportiert. Sicherheitsbeamte patrouillieren über den Platz und verhaften jeden, der ein Transparent zu entfalten versucht oder zum Gedenken aufruft.

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