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244 Ländle-Firmen machten Pleite

Da vermag die heutige WIFO-Meldung, dass Österreichs Wirtschaft zuletzt dynamischer wuchs als jene der EU, nur bedingt zu trösten: Sowohl in Vorarlberg als auch in Österreich insgesamt schließt 2004 mit der höchsten je da gewesenen Zahl an Firmenpleiten.

In Vorarlberg wurden 244, österreichweit 6273 Unternehmen insolvent, wobei in 135 bzw. 3331 Fällen die noch vorhandene Masse nicht einmal mehr zur Konkurseröffnung reichte. Auch dieser Anteil an abgewiesenen Konkursanträgen bedeutet historischen Rekord. Dazu Dkfm Peter Mayer, Vorarlberg-Direktor des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV): „Klar trifft zu, dass sich bei engeren Märkten, bei allgemein schwächerer Auftragslage Fehlkalkulationen und Fehleinschätzungen besonders hart rächen. Die Analyse der Einzelfälle zeigt aber schon, dass in den zumeist betroffenen Klein- und Kleinstbetrieben Eigenkapital, Knowhow und oft auch jedes funktionierende Rechnungswesen fehlten.“ Bei den größten Firmenpleiten des Jahres (Degerdon mit 15 Mill. Euro Passiva, Entec mit 9,5 Mill. Euro, Bürobedarf Sautter mit 5 Mill. Euro) stünden freilich ganz andere, komplexere Geschichten hinter dem Absturz.

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