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Raser lieferten sich Rennen mit Notarzt

Diesen Notfall wird das Bludenzer Notarzt-Team wohl nicht so schnell vergessen: Gleich zwei Raser aus Deutschland lieferten sich auf der Todesstrecke S16 ein gefährliches Rennen mit den Ersthelfern.

Während einer nächtlichen Einsatzfahrt zu einem Patienten lieferten sich zwei Deutsche Pkw-Fahrer ein Rennen mit dem Notarztwagen, drängten ihn sogar ab. Die Täter sind ausgeforscht, die Wut bleibt.

Geschnitten

Der Bludenzer Notarzt Lothar Boso kann es immer noch nicht fassen. “Wir mussten nach 22 Uhr zu einem medizinischen Notfall ins Klostertal”, schildert er die dramatischen Augenblicke. Mit eingeschaltetem Blaulicht fahren die Helfer mit rund 110 Stundenkilometern über die Arlbergschnellstraße S16 ins Klostertal. Auf Höhe Radin dann das Unfassbare. “Trotz doppelter Sperrlinie wurden wir von einem Deutschen überholt”, schüttelt Boso den Kopf.

Saftige Strafen

Kurz darauf rast der nächste Schnellfahrer am Einsatzfahrzeug vorbei. Die Fahrerin winkt sogar noch frech aus dem Auto. “Haarscharf ist der Wagen dann vor uns wieder auf die Normalspur geschnitten – ein Wunder, dass nichts passiert ist”, so Boso weiter. Die Ersthelfer informieren die Autobahnpolizei über die skrupellose Fahrt der deutschen Raser. “Wir haben sofort eine Fahndung eingeleitet”, schildert Peter Ritter, Chef der Autobahnpolizei Bludenz. Mittlerweile wird die Amokfahrt der beiden Raser immer gefährlicher.

“Die Wahnsinnigen haben uns sogar ausgebremst, streckenweise bis auf 40 km/h”, sagt der Notarzt weiter – obwohl die Retter auf dem Weg zu einem Notfall waren. “Absolut unverschämt und lebensgefährlich”, zeigt sich Boso verärgert.Die irren Raser wurden schließlich von der Polizei gestoppt. “Sie werden wegen zahlreichen Vergehen angezeigt – eine saftige Strafe ist ihnen sicher”, so Ritter. Der Autobahnpolizist zeigt sich ob solcher waghalsigen Aktionen auf der Todesstrecke S16 schockiert. “Das dulden wir nicht – wir werden auch in Zukunft mit aller Härte gegen Raser vorgehen.”

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