Sommerschönheiten mit langsamem Start

Sommerschönheiten mit langsamem Start

Die hier vorgestellten Pflanzen zeigen zu Saisonbeginn nicht viel, entwickeln sich übers Blumenjahr jedoch zu echten Hinguckern.

Begonia boliviensis „Bonfire”:
Diese starkwüchsige und sehr gesunde Ampelbegonie ist an ihrem gezackten, länglichen Laub erkennbar. Sie baut sich im Frühsommer schön auf und besticht ab Mitte Juni durch eine vielblütige feuerrot-orange Blütentraube von enormer Leuchtkraft.
In Gefäßen, Balkonkästen, Beeten oder auf Gräbern fühlt sich die bis zu 40 Zentimenter hoch werdenden jedoch auch kräftig hängende „Bonfire” wohl – und zwar von Halbschatten bis in vollsonnige Lagen. Nährstoffreiche, gut durchlässige Böden und Erden liebt sie, wobei sie über eine gute Trockenheitstoleranz verfügt.

Geranium „Jolly Bee”:
Diese Storchschnabelsorte ist eine phänomenale Neuzüchtung. Ihre großen, violett-blauen Blüten sind von Juli bis zum Oktober präsent, die Pflanze selbst wird 40 Zentimeter hoch und baut sich schön rund auf. Sie ist übrigens voll winterhart und ziert somit für mehrere Jahre ihr Blumenbeet. Sonnig bis halbschattig wird als Standort vertragen. „Jolly Bee” bevorzugt locker-humosen, relativ nährstoffreichen Boden und lässt sich mit allen Sommerblumen bestens kombinieren.

Oxalis triangularis „Xalis”:
Diese Zierklee-Sorte wirkt durch seine Blätter, deren Farbe zwischen Violett und Purpur angesiedelt sind. Sowohl im halbschattigen als auch im schattigen Bereich sind die robusten und wetterfesten Xalis in gemischten Pflanzungen am Friedhof oder Garten attraktiv. Als Topfpflanze eignen sie sich sogar für die Fensterbank oder teilsonnige Terrassen und begeistert in Kombinationspflanzungen. Ihre weißen Blüten überragen von Mai bis September die etwa 30 Zentimeter hohen Pflanzen. Wichtig ist nur, dass Sie die Pflanze nicht austrocknen lassen.

Formschön ohne Blüten
Üppige Blütenfülle dominiert den Sommerflor im Lande. Doch immer stärker geigen Blattschmuckpflanzen im Blumenkonzert mit. Sie bringen Rhythmus ins Beet und geben optischen Halt. So gab es in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance der Buntnesseln. Ihre Blätter variieren von ganzrandig bis tief geschlitzt, das Farbenspektrum reicht von hellem grün bis zu tiefdunklem Rot. Die wasserliebenden Nesseln fügen sich hervorragend in gemischte Bepflanzungen und gesellen sich auch gut zu Pflanzungen mit staudenähnlichem Charakter.
Trendig sind auch dekorative Gräser fürs Blumenkistel oder Beet. Das Lampenputzergras mit seinen langen Blütenähren und dem dunkelroten Laub mausert sich zum unentbehrlichen Ziergras für Pflanzenkombinationen, ebenso die feinen Blütenfahnen des Federgrases. Diese wiegen sich sanft im Wind und lockern Blumenbeete optisch auf.
Am Balkon sind die Süßkartoffeln die besten Newcomer der letzten Jahre. Zwar blieben nur die hellgrünen Sorten übrig, doch diese bestechen durch ihre Leucht- und Wuchskraft.

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