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Engagiertes Kinderprojekt von L´Aquila

Kreativprojekt für L’Aquila
Kreativprojekt für L’Aquila

Bregenz. Über 200 Tote und unzählige Verletzte waren die Opfer des Erdbebens, das im April 2009 Teile der italienischen Stadt L’Aquila zerstört hat. Die Stadt liegt immer noch zum Großteil in Trümmern.

Mit der Hilfe von der Gesellschaft der Freunde des Kunsthaus Bregenz, Schülern aus Ravensburg, der Columbus Art Foundation und der Kinderstiftung Ravensburg setzte der Kunstpädagoge Marco Ceroli vergangene Pfingstferien seine Idee um, mit kreativen Mitteln direkt vor Ort zu helfen.
Am Donnerstag, den 12. Mai um 19.30 Uhr wird im KUB der Dokufilm über das Kinderprojekt von L´Aquila vorgeführt.
Marco Ceroli möchte den Erdbebenopfern in L’Aquila helfen und vor allem den Kindern dort wieder Mut machen. Der 46-jährige unterrichtet am Institut für soziale Berufe in Ravensburg Kreativpädagogik, bei der Columbus Art Foundation in Ravensburg und arbeitet außerdem am Kunsthaus Bregenz künstlerisch mit Kindern. Zwei Waldorfschüler Nikihiil Konrad (19) und Lennard Ortmann (19) begleiteten Ceroli und seine Tochter Giannina am 23. Mai nach L’Acquila. Während der Pfingsferien baute Ceroli mit insgesamt 400 Grundschülern aus dem Vorort Paganica eine Stadt aus Pappe auf. In einem Container, in dem sonst regulärer Schulunterricht stattfindet, richteten die Ravensburger eine Werkstatt ein. Dort wurden immer wieder Gruppen von Kindern empfangen, die täglich 100 kleine Papphäuser bastelten. Zum Abschluss der Projektzeit in Italien gab es eine große Ausstellung in der dortigen Grundschule, bei der alle Papphäuser der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Vertreter der Stadt, Eltern, Verwandte und viele Gäste bewunderten die Pappstadt. Es sei wichtig, dass sich die Kinder bewusst mit dem Erdbeben auseinandersetzen und ihnen durch das Projekt neue Hoffnung gegeben wird. “Es war eine so tolle Erfahrung, denn in den Augen aller teilnehmenden Kinder habe ich die Freude und den Wunsch gesehen, neu anzufangen und die Stadt zu rekonstruieren”, sagt Marco Ceroli abschließend über das Projekt.

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