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"Energiezukunft Vorarlberg" gestartet

Götzis – LH Sausgruber und Umweltlandesrat Erich Schwärzler werden am Mittwoch auf der Kulturbühne AmBach in Götzis das Aktionsprogramm "Energiezukunft Vorarlberg" offiziell starten.

“Das Ziel des Programms ist es, über die zahlreichen, bereits bestehenden Maßnahmen und Aktivitäten des Landes hinaus, einen permanenten Kommunikations- und Aktionsprozess im Energiebereich in Gang zu setzen”, informiert Sausgruber.

Das Land Vorarlberg hat es geschafft, seinen Energieverbrauch trotz überdurchschnittlich hoher Wirtschaftskraft und starker Industriedichte unter dem österreichischen Durchschnitt zu halten, betont Landeshauptmann Sausgruber: “Noch immer gibt es große Einsparungsmöglichkeiten, die ohne Verlust von Wohnkomfort einerseits eine Kostenentlastung für den einzelnen Bürger bedeuten, andererseits aber auch die Umweltbelastung senken”. Wir müssen daher am eingeschlagenen Weg einer nachhaltigen Energiewirtschaft festhalten, führt der Landeshauptmann an. Besonders erfreut zeigt sich Sausgruber angesichts der Tatsache, dass die Vorarlberger Bevölkerung den eingeschlagenen Weg nicht nur begrüßt, sondern aktiv und engagiert mitgeht.

Jeder kann zum Klimaschutz beitragen

“Klimaschutz ist eine große Herausforderung und ein wichtiges Thema”, erklärt Umweltlandesrat Schwärzler. Der Zielgedanke der Aktionsreihe “Energiezukunft Vorarlberg” sei die bewusste Beschäftigung mit Vorarlbergs Potentialen, Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten im Energiesektor. “In Vorarlberg wurde schon viel getan, trotzdem ist die vor uns liegende Herausforderung noch immer sehr groß”, so Schwärzler.

Experten raten zu nachhaltiger Energiewirtschaft

“Erneuerbar statt nuklear” lautet die Devise von Sausgruber und Schwärzler. Technologisch sei das umsetzbar, wie der Zürcher Forscher Mark Zimmermann von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in seinem Vortrag bestätigt. Allerdings stelle die nachhaltige Energieversorgung die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Es gelte, bereits vorhandene Technologien einzusetzen und neue Technologien zu entwickeln, so Professor Stefan Schleicher vom Wegener Zentrum für Klima und globalen Wandel an der Universität Graz. Schleicher: “Im Bereich der Bauten zeigt gerade Vorarlberg, dass Niedrig- und Passivhaustechnologien der Standard für Neubau und Renovierung werden sollen”.

Energiezukunft Vorarlberg – das Programm

Die Zukunft braucht eine sichere, umweltverträgliche und klimaschonende Energieversorgung. “Mit dem ‘Energiezukunft Vorarlberg’-Programm sollen Kommunikationsstrategien zur Bewusstseinsbildung, zu vorausschauendem Handeln und Verhaltensänderungen entwickelt werden”, erklärt Adi Groß, Energiekoordinator des Landes und Geschäftsführer des Energieinstituts Vorarlberg. Mit Hilfe des ehrgeizigen Programms werden in mehreren Phasen Handlungsfelder, Zielgruppen und Beteiligungsformen sowie Zeithorizonte abgesteckt.
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