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Energiesparen rückt in den Mittelpunkt

Im Jahr 2015 wird ein besonderer Fokus auf die Energieautonomie-Schwerpunkte gelegt.
Im Jahr 2015 wird ein besonderer Fokus auf die Energieautonomie-Schwerpunkte gelegt. ©VLK/T. Mair
Das Jahr 2015 ist Halbzeit in der Umsetzungsperiode der mit Zielhorizont 2020 angesetzten enkeltauglichen Maßnahmen zur Energieautonomie Vorarlberg. Die Realisierung der 40 priorisierten Maßnahmen schreitet voran.

Ein besonderer Schwerpunkt gilt heuer der Reduktion des Energieverbrauchs, sagten Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Landesrat Erich Schwärzler im Pressefoyer am Dienstag, 27. Jänner 2015.

“Energieverbrauch stabil”

“Vorarlberg hat eine Vorreiterrolle beim Einsatz von erneuerbaren Energieträgern und beim effizienten und sparsamen Umgang mit Energie und Ressourcen”, betonte Rüdisser. Das zeige sich insbesondere darin, dass der Energieverbrauch im Vergleich zum Referenzjahr 2005 im Wesentlichen stabil geblieben ist, obwohl seither sowohl die Bevölkerung in Vorarlberg als auch die Zahl der Beschäftigten zugenommen haben. “Das heißt, die Energieeffizienz konnte beträchtlich gesteigert werden”, so Rüdisser.

Mehr Holz als Öl

Für Landesrat Schwärzler stellt sich die Entwicklung der letzten Jahre speziell bei der Energieproduktion aus erneuerbaren Energieträgern sehr positiv dar. So wird in Vorarlberg mittlerweile zum Heizen um zehn Prozent mehr Holz als Öl eingesetzt. Besonders bemerkenswert sei der massive Ausbau der Photovoltaik. Diese Form der Stromerzeugung hat sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt, womit erstmals der angestrebte Zielpfad der Energieautonomie erreicht wurde. Schwärzler kündigte Erleichterungen bei der Bewilligung von PV-Anlagen sowie eine erneute Förderaktion des Landes an, um das zeitliche Förderloch der Klimafonds-Aktion zu schließen.

Darüber hinaus steht heuer die Erarbeitung einer Landesstrategie für die Elektromobilität auf dem Programm und die Umsetzung des Landtagsbeschlusses zum Ausbau der Wasserkraft soll konsequent fortgeführt werden.

Bewusstseinsbildung

Einmal mehr unterstrich Landesrat Schwärzler die Notwendigkeit einer möglichst breiten aktiven Beteiligung auf dem Weg in Richtung Energieautonomie: “Wir brauchen die Partnerschaft mit den e5-Gemeinden, mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit der Wirtschaft und mit vkw/illwerke.” Von wesentlicher Bedeutung ist dementsprechend auch die Umsetzung des Konzeptes zur Bewusstseinsbildung von Kindern, Jugendlichen und Lehrpersonen. Laut Energie-Fachbereichsleiter Christian Vögel gibt es bereits Angebote für alle Altersstufen – von den Kindergärten bis zur Wanderausstellung “Klima verbündet”, die heuer an mehreren Schulen gezeigt wird. Physik-Studenten werden ein Handbuch schreiben, das den Referenten, die die Schulklassen durch die Ausstellung führen, eine didaktische Hilfe gibt und notwendiges Hintergrundwissen liefert. (APA)

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