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Energiebilanz auf Knopfdruck

Das Energiemanagement von Unternehmen hat sich durch die Digitalisierung grundlegend geändert. Verschwenderische Prozesse lassen sich heute binnen Sekunden identifizieren und dank moderner Energiemanagementsysteme schnell beseitigen.
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Die Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG, Vorarlberger Familienunternehmen und österreichischer Marktführer im Bereich Brot- und Backwaren, setzt in seiner Nachhaltigkeitsstrategie einen klaren Schwerpunkt bei den Themen Energie und Umwelt. Beim Backen werden naturgemäß hohe Temperaturen benötigt. Daher ist ein sorgfältiges Monitoring des Energieverbrauchs die Basis, um ökologisch sinnvolle Prozesse zu realisieren und wettbewerbsfähig zu sein. Moderne Unternehmen wie der Meisterbäcker setzen zu diesem Zweck auf verlässliche Energiemanagementsysteme und verschaffen sich stets einen Überblick über den Ressourcenverbrauch in der gesamten Produktion, aber auch der Verwaltung des Betriebs.

Überwachte Energieflüsse

Ein Energiemanagementsystem unterstützt die Verantwortlichen bei Ölz dabei, dieses Monitoring aktuell zu halten und zu visualisieren. Kurz: Alle Energieflüsse im Unternehmen werden rund um die Uhr überwacht. Im Falle von Ölz durch ein modernes System des größten Vorarlberger Energiedienstleisters illwerke vkw. „Wir entscheiden uns nach Möglichkeit für regionales Angebot und Know-how“, so Florian Rusch, bei Ölz der Verantwortliche für das Energiemanagement.

Die Eigenentwicklung der illwerke vkw kam in einem ers­ten Schritt an den internen Standorten des Energieversorgers zum Einsatz. „Wir haben rasch erkannt, dass wir mit der konsequenten Weiterentwicklung unserer Software einen klaren Nutzen für unsere Kunden stiften können, daher haben wir das Produkt unter Hochdruck optimiert und bieten nun mit dem vkw Energiecockpit seit Jahren ein konkurrenzfähiges Produkt an, das zahlreiche Kunden überzeugt hat“, so Produktmanagerin Anna Maierhofer.  Überzeugt war auch die deutsche Feneberg Lebensmittel GmbH: „Wir haben uns ein Jahr Zeit genommen, ein geeignetes Energiedatenerfassungssystem zu finden“, berichtet Energiemanager Nico Fischer. „Unsere insgesamt 125 Verbrauchsstellen haben sehr unterschiedliche Voraussetzungen. Über das vkw Energiecockpit schaffen wir es, alle Anforderungen zu erfüllen.“

Gewaltige Herausforderungen

Der Druck auf und die Herausforderungen für ein Unternehmen sind in der heutigen Zeit und über alle Branchen nicht nur coronabedingt gewaltig. Ein hart umkämpfter Markt, gesetzliche Regelungen oder umweltrechtliche Vor­gaben haben den wirtschaftlichen Spielraum für die Player entscheidend minimiert. Auf diesem Grat machen gerade Feinheiten den Unterschied. Eine Energiemanagement-software visualisiert alle Energieflüsse zu einem Zeitpunkt und in einem gewünschten Zeitraum.

Negative Ausschläge werden umgehend erkannt. Moderne Systeme unterstützen die Unternehmen aber auch im sogenannten Reporting. Für gesetzliche Bestimmungen, gezielte Einsparungen oder die notwendige Dokumentation für Zertifizierungen werden genormte Berichte gefordert, die mithilfe dieser Systeme nach Belieben und vor allem auf Knopfdruck erstellt werden. So sinkt der Aufwand, um etwa bei Audits für ISO 50001 (Energiemanagementsystem) oder 14001 (Umweltmanagementsystem) erfolgreich zu bestehen.

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