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Energie wird smarter und digitaler

Seit 1. Mai 2019 ist Prof. Dr.-Ing. Norbert Menke, Leiter des Studiengangs Energietechnik und Energiewirtschaft an der FH Vorarlberg.
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Der erfahrene Energiemanager sieht Vorarlberg in der Energiewende sehr gut aufgestellt. Die Vorarlberger Nachrichten führten mit ihm das folgende Gespräch.

Warum glauben Sie, gilt Vorarlberg als Vorzeigeregion?

Vorarlberg mit seiner Wasserkraft ist eine Energieregion mit Tradition und geht mutig in die Zukunft. Mit den Beschlüssen zur Energieautonomie vor über zehn Jahren gibt es starken politischen Rückenwind für den Wandel zu einem nachhaltigen Energiesystem in Vorarlberg. Die FH Vorarlberg unterstützt diesen Prozess als das überbetriebliche Innovations- und Wissenschaftszentrum für Energietechnik und Energiewirtschaft. Dazu kommt noch das Energieinstitut, das die Umsetzung im Land vorantreibt. Diese Kombination ist einzigartig und kann als Vorbild gelten, wie die Energiewende erfolgreich gestaltet werden kann.

Was ist das Besondere am Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft?

Die enge Vernetzung von Technik, Forschung und Wirtschaft. Der Energiesektor entwickelt sich ausgesprochen dynamisch. Man kann sagen: Energie wird digitaler, smarter und erneuerbarer. Unser berufsbegleitendes Masterstudium bildet Fachkräfte aus, die diese Entwicklungen mitgestalten. Wir haben im Sommer das Studienprogramm komplett überarbeitet und bauen diesen Vorteil weiter aus.

Wen sprechen Sie mit dem berufsbegleitenden Studium an?

In erster Linie sprechen wir Fachkräfte aus den regionalen Unternehmen an, die sich im Energiebereich weiterentwickeln wollen. Energie effizient zu nutzen und erneuerbare Energie einzusetzen, ist heute eine zentrale Herausforderung für Unternehmen, Kommunen, Politik und private Haushalte. Wichtige Ansprechpartner für uns sind deshalb auch die Unternehmen. Für sie ist die Kombination aus Job und Masterstudium einerseits interessant für die Bindung von Fachkräften an das Unternehmen. Andererseits lassen sich dadurch auch geeignete Fachkräfte für eine Tätigkeit in Vorarlberg gewinnen.

Was ist das zukünftige Tätigkeitsfeld der hoffentlich zahlreichen Absolventinnen und Absolventen dieses Masterstudiengangs?

Die Energiewende berührt viele Unternehmen und verändert dort Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle. Bei energieintensiven Industrieunternehmen, Herstellern und Zulieferern von Elektrotechnik, Energie- und Fahrzeugtechnik sowie bei Kommunen, Ingenieurbüros und Unternehmen der Energiewirtschaft. Tätigkeitsfelder reichen von Forschung und Entwicklung, über Produktengineering, Energiemanagement in Industrie und Verwaltung bis zur technischen Beratung in Ingenieurbüros.

Welche Zukunftsvision haben Sie für das Land Vorarlberg?

Das Bundesland Vorarlberg als Vorzeigeregion für eine Energiewende zu stärken, die der Wirtschaft und den Menschen im Land und auch darüberhinaus nutzt. Dazu möchte ich in der kommenden Dekade beitragen – mit Engagement für ein attraktives Masterstudium sowie für die Vernetzung von Studium, Forschung und Umsetzung im Land.

Energieautonomie ist eine Chance für nachhaltige Wertschöpfung und Wohlstand in Vorarlberg.
Dr.-Ing. Norbert Menke,
Studiengangsleiter

Ich freue mich, meine Kompetenzen und Erfahrungen aus Berufspraxis und Lehre weiterzugeben.
Dr.-Ing. Norbert Menke,
Studiengangsleiter

Zur Person:

Prof. Dr.-Ing. Norbert Menke Leiter des Studiengangs Energietechnik und Energiewirtschaft an der FH Vorarlberg

  • 1981: Abschluss der ­Berufsausbildung zum Elektroinstallateur
  • 1988: Dipl.-Ing. Elektrotechnik, Universität Paderborn
  • 1995: Promotion zum Dr.-Ing., Universität Paderborn
  • 1995 bis 2019: Fach- und Führungsfunktionen in privaten und öffentlichen Energieunternehmen
  • 1998: MBA in Finance and Strategy, Bradford University
  • seit 2008: Honorarprofessor für Energiewirtschaft, TU Chemnitz
  • seit 2019: Studiengangsleiter an der FH Vorarlberg

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