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Energie aus Küchenabfällen

Schwarzach - Seit November letzten Jahres ist die Verfütterung von Küchenabfällen und Speiseresten an Schweine durch eine Richtlinie der EU verboten.

Diese Abfälle müssen seither in Biogasanlagen verarbeitet oder kompostiert werden. „In Vorarlberg haben wir die Umstellung bereits vollzogen“, informiert Abfallwirtschaftsreferent Landesrat Dieter Egger. Vergangenes Jahr wurden bereits über 80 Prozent der getrennt gesammelten Küchen- und Speisenabfälle in Biogasanlagen vergärt und zur Energiegewinnung genützt.

Vergangenes Jahr fielen in Vorarlbergs Gastronomie und Großküchen fünf Millionen Liter Küchen- und Speiseabfälle an. Mit 4,5 Millionen Liter (90 Prozent des Gesamtaufkommens) wurde der Großteil über eine eigene Logistik getrennt gesammelt und in der Landwirtschaft verwertet. Schon letztes Jahr wurde nur mehr ein geringer Anteil dieser Abfälle verfüttert und bereits über 80 Prozent wurden der Energiegewinnung zugeführt, verweist Landesrat Egger darauf, dass man in Vorarlberg frühzeitig auf die EU-bedingten Änderungen reagiert hat.

Bevor die Küchen- und Speisenabfälle in Biogasanlagen verarbeitet oder kompostiert werden dürfen, müssen sie weiterhin hygienisiert, also abgekocht, werden. Derzeit bestehen im Land sieben Biogasanlagen mit einer Bewilligung zur Verwertung dieser Abfälle. Damit ist Verwertungskapazität ausreichend gesichert, betont Egger.

Die detaillierten Sammel- und Verwertungsmengen können in der aktuellen Publikation „Effizienzkontrolle des Konzeptes für die Verwertung getrennt gesammelter Küchenabfälle und Speisereste aus Gastronomie und Großküchen in Vorarlberg“ unter www.vorarlberg.at nachgelesen werden.

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