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Endstation für Einbrecher

In einem halben Jahr 60 Autos aufgebrochen und rund 7000 Euro erbeutet. Für die beiden Angeklagten ist das Gefängnis schon fast eine zweite Heimat. er 58-jährige Feldkircher bringt es auf zwölf Vorstrafen.

Sein 45-jähriger Dornbirner Kollege hat 17 Eintragungen in seiner Strafkarte. In ganz Vorarlberg gingen die beiden auf Tour. Auch am helllichten Tag schlugen sie Scheiben von Pkws ein und nahmen mit, was brauchbar schien. Später sortierten die Gauner aus, warfen weg, was für sie nutzlos war. Unzählige Geschädigte mussten Ausweise neu ausstellen und Ersatzschlüssel anfertigen lassen.

Die Beute teilten sich die beiden Alkoholiker. Vor Gericht waren sie sich dann aber nicht ganz einig, was mit den kleineren Beträgen geschehen war. „Jetzt bleiben wir schön bei der Wahrheit, Reini!“, mahnt der damalige Fahrer und Aufpasser seinen Kumpanen zur Ehrlichkeit. In Erinnerung geblieben ist ihnen nur Markantes. So der Einbruch in das Auto eines Polizeibeamten. „Ich habe mich gewundert, dass man mit diesem Gehalt noch Ende Monat 2200 Euro im Auto haben kann“, erinnert sich der 17-fach Vorbestrafte. „Völlig unverständlich, dass ein Polizist auch so unvorsichtig ist“, staunt er heute noch.

Als die Autoeinbrüche nicht aufhörten, schöpften die Ermittler Verdacht und überwachten die beiden. Dann schnappte die Falle zu.

Das Ergebnis: drei bzw. zwei Jahre unbedingte Haft. Mit den Urteilen sind die Gauner einverstanden. Die Staatsanwaltschaft gab vorerst keine Erklärung ab.

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