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Endlich mehr Grün und Hafengebäude wird neu überdacht

©VOL Live / Samuel Duerr
Im Rahmen einer Presskonferenz wurden am Mittwoch die Änderungen der Pläne für die Neugestaltung des Bregenzer Hafens auf Grund des Bürgerbeteiligungsverfahrens präsentiert.    Plan des Bregenzer Hafens [.pdf - 1,0MB] | Bürgerbefragung [.pdf - 70KB]

Die so genannte „Pergola“ wird nun ausgegliedert und neu überdacht. Der Wunsch nach mehr Grünfläche wurde auch „erhört“ und umgesetzt.

Mit insgesamt 4.634 ausgefüllten Fragebögen war die Beteiligung der Bregenzer Bürger zur Neugestaltung des Hafens außerordentlich hoch. Sowohl Bürgermeister Markus Linhart als auch Christof Germann von den Illwerken zeigten sich positiv überrascht, dass sich die Bevölkerung an der Verbesserung der Pläne der Architekten so zahlreich beteiligt hat. Wenig überraschend für alle Beteiligten kam der Wunsch nach „weniger Beton und mehr Grün“ an erster Stelle. Dem neuen Hafengebäude, der sogenannten „Pergola“, steht die Hälfte der Bevölkerung kritisch gegenüber. In vielen Fragebögen wurde der Wunsch geäußert, in der Bauweise mehr Holz oder Glas zu verwenden.

Nachdem das neue Hafengebäude einerseits ein zentraler Punkt in der Planung, andererseits auch ein wesentlicher Diskussionspunkt in der Umfrage darstellt, soll dieses Gebäude in einem eigenen Verfahren genauer betrachtet werden. Es ist geplant, das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes in einer eigenen Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Vorarlberg-Lines, der Stadt Bregenz, den Architekten, der Hafen Bregenz GmbH und Bürgern, zu überarbeiten.

In der nächsten Niederwasserperiode (Ende Herbst, Anfang Winter) soll mit den Bauarbeiten am Hafenbecken bereits begonnen werden: „Der erste Schritt ist der Aushub des Hafenbeckens und die Aufschüttung des Areals, um mehr Fläche zu gewinnen. Dazu können wir das Aushubmaterial verwenden und sparen uns den Abtransport. Wir rechnen für die erste Bauphase mit Kosten von rund 7 Mio. Euro“, erklärte Illwerke Vorstand Christof Germann. Auch Markus Linhart zeigte sich vom neuen Entwurf und dem baldigen Beginn begeistert: „In meiner Brust schlagen zwei Herzen: zum einen jenes des Bürgers, der sich freut, dass es nun viel mehr Grün gibt und dass auf die Wünsche der Bevölkerung eingegangen wurde. Zum anderen jenes des Bürgermeisters, der hofft, dass alles noch realisierbar bleibt.“

Die Architekten Nägele, Waibel und Spagolla waren zwar etwas enttäuscht, dass sich die Bevölkerung ihren prämierten Entwurf nicht genauer angesehen hat (einige Wünsche der Bevölkerung waren schon im ersten Entwurf enthalten), sehen die Umgestaltung der Pläne aber nicht als Kritik an ihrem Entwurf: „In den abgeänderten Plänen kommen die Grünflächen stärker zur Geltung und einige kleine Adaptionen wurden nach dem Wunsch der Bevölkerung vorgenommen.“ So wird es mehr Bänke geben, Kunst wird in die Platzgestaltung einfließen und Informationen rund um den Bodensee abrufbar sein.

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