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"emsiana 2011" mit Nibelungen als Schwerpunkt

"Hemmas Herrn": Mehrsprachige Chansons mit angenehmen Rhytmen und ohrwurmverdächtigen Melodien.
"Hemmas Herrn": Mehrsprachige Chansons mit angenehmen Rhytmen und ohrwurmverdächtigen Melodien. ©emsiana

Das Kulturfest in Hohenems geht vom 5. bis 8. Mai 2011 über die zahlreichen Bühnen der Stadt

Hohenems, 11. März 2011 – Genussvolles Eintauchen in die kulturelle Beziehung von Geschichte und Gegenwart – das bietet die “emsiana 2011” in der dritten Auflage vom 5. bis 8. Mai in Hohenems. Zusätzlich bereichern die Nibelungen als Schwerpunktthema und Beiträge der Schubertiade das diesjährige Programm. Die Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums Wien Dr. Sabine Haag und das Kammerorchester “tonart sinfonietta” eröffnen das Kulturfest am 5. Mai.

Das viertägige Kulturfest beginnt am Donnerstag, dem 5. Mai, mit einem Konzert der “tonart sinfonietta”. Als Festrednerin konnte die Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums Wien Dr. Sabine Haag gewonnen werden. Die gebürtige Vorarlbergerin ist nicht nur die mächtigste Frau der heimischen Museumslandschaft, sondern wird auch weltweit als Vortragende geschätzt. Direkt im Anschluss an die Eröffnung besteht wie im Vorjahr wieder die Möglichkeit, Ausstellungen verschiedener Künstler zu besuchen. Bis um Mitternacht sind die Kunstobjekte an ausgewählten und manchmal außergewöhnlichen Orten in Hohenems zu sehen.

Lange Lesenacht mit Nibelungen
Einen besonderen Platz im Programm der “emsiana 2011” nimmt die Nibelungensage ein – gilt Hohenems doch als der Fundort der Nibelungenhandschrift. Das Literaturhaus Schanett widmet sich diesem Thema unter dem Titel “Liebe-Drama-Nibelungen” und veranstaltet am Freitagabend eine lange Lesenacht mit 20 Autoren aus Vorarlberg und aus anderen Bundesländern. Die Bücherei Hohenems hat passend zum Thema eine Ausstellung mit seltenen Erstausgaben zusammengestellt und im Hohenemser Palast erfährt man Details über den Fundort des Nibelungenliedes.

Einen musikalischen Leckerbissen liefert am Freitag die Formation “Hemmas Herrn”. Hemma Treppo präsentiert mit ihren fünf Musikern mehrsprachige Chansons mit angenehmen Rhythmen und ohrwurmverdächtigen Melodien. Sie regt mit ihrer Musik die Zuhörer zum Denken an und will sie aus ihrem Alltag reißen. Ebenfalls faszinierend wird am Samstag der Auftritt des “Ensemble Saltiel” mit ihren “Sefardischen Hochzeitsliedern” sein. Die Lieder werden in Spaniolisch gesungen – die Sprache der Nachkommen der 1492 aus Spanien vertriebenen Juden. Es handelt sich um traditionelle Musik, die gesungen, gespielt und zu der natürlich auch getanzt wurde. Das Jazzorchester Vorarlberg und die Schubertiade runden das Musikprogramm ab.

Ausstellungen an ungewöhnlichen Orten
Während der “emsiana” wählen Künstler außergewöhnliche Orte zur Präsentation ihrer Werke. So sind zum Beispiel die Fotografien “Hohenems: erst kürzlich und lang her” von Nikolaus Walter im erst kürzlich neu eröffneten Geschäftshaus empuls zu sehen, “Schriftrollen” von Günter Bucher im Elkan-Haus, Zeichnungen und Objekte von FURIOSO Roland Ott im Restaurant Moritz, eine Skulptur von Albrecht Zauner im Garten beim ehemaligen Jüdischen Schulhaus oder die Bilder von Arno Egger im Kitzingerhaus. Erstmals bei der “emsiana ” mit dabei ist das Franz Schubert Museum in der Marktstraße 1, das sich auf die Suche nach dem “wahren” Schubert macht.

Ein wichtiger Bestandteil ist das Angebot an Führungen: Unter anderem gibt es dieses Jahr eine interessante Wanderung von der Pfarrkirche St. Karl bis zur Kapelle St. Karl, eine Führung durch das Mühlenmuseum, einen Rundgang über den jüdischen Friedhof und einen Spaziergang durch die Stadt Hohenems unter dem Titel “Ich seh’ was, was du nicht siehst – Fabelwesen in der Stadt”.

Zauberhaftes Programm für Kinder
Auch für die Unterhaltung der jüngsten Zuschauer wird am Samstag und Sonntag gesorgt. Elke Maria Riedmann hat mit “Die Zauberin und ihr Kater” ein wunderbares Kindertheaterstück geschaffen. Und bei der Kinderperformance “Zauberwelt Zirkus” dürfen dann auch die Kinder aus dem Publikum mitmachen.

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