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Emser Wehr mit 2.921 Einsatzstunden

Die Geehrten W. Lagler, R. Baumgartl, B. Lingg und Kdt. R. Franz mit Bgm. Amann und BFI Alfare
Die Geehrten W. Lagler, R. Baumgartl, B. Lingg und Kdt. R. Franz mit Bgm. Amann und BFI Alfare ©TF
Bilder von der Generalversammlung der Emser Wehr

Die Freiwillige Feuerwehr feierte im vergangenen Jahr ihr 140 Jahre-Jubiläum

Hohenems. Bilanz über ein ereignisreiches Vereinsjahr mit einer Vielzahl an Aufgaben und Leistungen zog Kdt. Robert Franz auf der Generalversammlung der Hohenemser Feuerwehr.

Einen gesellschaftlichen Höhepunkt stellte dabei das Jubiläumsfest zum 140-jährigen Bestehen der Emser Wehr dar. Dieses wurde mit einem Festakt im alten FF-Heim, der früheren Synagoge, mit der Herausgabe eine Feuerwehrbuches und einem Festumzug mit 20 befreundeten Wehren würdig begangen. Doch neben den Feierlichkeiten leisteten die Männer und Frauen der Emser Wehr 2009 auch eine große Zahl an Einsätzen, Schulungen und Wettkämpfen.

So hatten die Freiwilligen der Ortsfeuerwehr bei 135 einsatzmäßigen Alarmierungen 26 Brandeinsätze, 57 technische Einsätze und 3 nachbarschaftliche Hilfeleistungen zu bewältigen. Insgesamt wurden 15.660 Stunden geleistet, was bei 127 Mannschaftsmitgliedern 123,3 Stunden pro Kopf ergibt. “Also mehr als drei Arbeitswochen im Dienste des Ehrenamtes”, wie Kdt. Robert Franz stolz vermerkte.
Größter Wert wird bei der Emser Wehr auf die Aus- und Weiterbildung gelegt, nehmen die Anforderungen vor allem bei den technischen Einsätzen doch stetig zu. Deshalb standen im vergangenen Jahr 65 interne Schulungs- und Übungsveranstaltungen auf dem Programm, wofür 3.267,25 Stunden aufgewendet wurden.
Schöne Erfolge erzielten die Emser Florianijünger und -frauen bei Leistungswettbewerben und Wettkämpfen. So erreichte etwa Christina Schelling mit dem Punktemaximum den 1. Rang beim Funkleistungswettbewerb in Gold, und beim Geschicklichkeitsfahren in Altach waren die Emser wieder nicht zu schlagen (1. und 2. Rang über 3,5 Tonnen, 1. Rang unter 3,5 Tonnen).

Ehrungen
Vier Kameraden wurden von Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Alfare und Bgm. Richard Amann für ihre langjährige Mitgliedschaft bei der Emser Wehr geehrt.
Werner Lagler (Träger des Leistungs- und Bundesleistungsabzeichens in Silber) wurde für 25 Jahre, Rainer Baumgartl (Funker, Hubschrauberhelfer, Ehrenmitglied) für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Für 50 Jahre Dienst und Einsatzbereitschaft wurde Bruno Lingg (Funker, Brandschutzbeauftragter im Spital) geehrt. Schließlich erhielt noch Kdt. Robert Franz, Ausbildungsbeauftragter, Flughelfer und Träger fast aller Leistungsabzeichen für seine Verdienste um die Emser Wehr mit dem Verdienstzeichen in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Schließlich erhielten noch Wolfgang Seidl und Georg Peter Geschenkskörbe für ihre jahrelange Funktionärstätigkeit als Gerätewart bzw. Jugendbetreuer.

Nachwuchsarbeit groß geschrieben
Seit 16 Jahren gibt es bei der Emser Wehr eine eigene Feuerwehrjugend, die von einem eingespielten Team von sechs Wehrkameraden und einer Feuerwehrfrau unter der Leitung von Andreas Vogel betreut und geschult wird.
15 Jugendliche, darunter auch zwei Mädchen, bilden derzeit den Emser Feuerwehrnachwuchs. Im vergangenen Vereinsjahr wendeten diese bei insgesamt 54 Veranstaltungen (Übungen, Wettkämpfen, Tests, kameradschaftlichen Anlässen) 1.880 Stunden auf. Vom Betreuerstab wurden 856 Stunden ehrenamtlich geleistet.
Beim Wissenstest konnten die Jugendlichen gut vorbereitet die angestrebten Leistungsabzeichen erringen. Weiters standen im Frühjahr Übungen zu den Themen gefährliche Stoffe, Fahrzeug- und Gerätekunde, Löschangriff sowie Funk und Einsatzleitung auf dem Programm. Die Wettkampfgruppe erwarb – ebenfalls gut vorbereitet – das Feuerwehrjugend-Leistungsabzeichen in Silber.

Bei den Übungen im Herbst wurden die Themenschwerpunkte Relaisschaltung, Tiefenbergung mit Drehleiter und Innenangriff behandelt. Acht Burschen traten im vergangenen Jahr in die Feuerwehrjugend ein, einer wurde in den Aktivstand der Wehr übernommen. Proben und Schulungen finden jeden Freitag – außer in den Schulferien – ab 18 Uhr statt.

 

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