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Emser Spital: Das Konzept ist durch

Die Absichten waren bis auf jene der FPÖ bereits im Vorfeld klar, eine Mehrheit für das Konzept stand außer Frage. Mit 25:8 stimmte die Hohenemser Stadtvertretung für das Spitalskonzept.

Trotzdem gab es in der Hohenemser Stadtvertretung gestern Abend einmal mehr eine leidenschaftliche Debatte über die nun fixierten Veränderungen am örtlichen Krankenhaus.

Harte Diskussion

Diese Zustimmung passierte im gut besuchten Pfarrsaal letztlich ohne Beteiligung der FPÖ. “ Bei diesen Vertragsbedingungen können wir nicht mit, die Formulierungen sind uns zu wenig klar“ , begründete Parteichef Horst Obwegeser das Nein von ihm und seinen drei Fraktionskollegen.

Da nützten auch die Erläuterungen des zwecks Auskünfte zur Sitzung geladenen Geschäftsführers der Landeskrankenhausbetriebsgesellschaft, Dr. Gerald Fleisch, nichts. Fleisch verwies auf das Korsett der Bundesgesetzgebung. “ Wir können keine Rechte garantieren, die wir nicht garantieren dürfen. Das wäre selber rechtswidrig.“

ÖVP, SPÖ, Grüne dafür

Inbrünstig versuchte der “ Emsige“ Bernhard Amann, die Mandatare von der Zustimmung abzuhalten. Amann führte auch den seiner Ansicht nach drohenden finanziellen Verlust ins Treffen und kam auf eine Summe von 331.200 Euro, die der Stadt Hohenems durch die Schließung der Geburtenstation bzw. der Chirurgie und Unfallchirurgie künftig fehlen würden.

Mit der langfristigen Absicherung des örtlichen Krankenhauses begründetet Elisabeth Märk von der SPÖ die Zustimmung ihrer Fraktion. Der Grüne Walter Spiegel sprach von einer “ großen Chance für Hohenems“ . Deshalb stimmten auch die zwei grünen Mandatare zu. Bürgermeister Richard Amann zeigte sich erfreut über das positive Abstimmungsergebnis.

KOMMENTAR – Humorlose Büttenrede

Man muss die Kritiker der Krankenhaus-Umstrukturierung in Hohenems verstehen. Nach dem Zusperren der Geburtenstation wenig später die zweite einschneidende Veränderung hinzunehmen, lädt zum Widerstand förmlich ein.

Als etwa der „Emsige“ Bernhard Amann bei der Info-Veranstaltung im Otten-Gravour-Saal gegen das neue Konzept wetterte und seine Sicht der Dinge darlegte, tat er dies leidenschaftlich und begründet. Unschwer konnte Primar Häfele seine Bewunderung für Amanns Kämpferherz verhehlen. Obwohl er dem „Emsigen“ in der Sache selbst widersprach.

Geradezu peinlich hingegen war der Auftritt von Erika Heidinger. Nicht nur, dass sie sich uneingeladen einfach aufs Podium stellte. Was die Stadtvertreterin dann jedoch dort verzapfte, sorgte für Kopfschütteln. Ein Sammelsurium an platten Phrasen, die sie zwanghaft in die Thematik zu zwängen versuchte. Am Schluss faselte sie über Politikergehälter.

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