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"Emma": Ermittlungen um tödlichen Unfall in NÖ

Ein tödlicher Unfall im Zusammenhang mit dem Sturmtief "Emma" vom Samstag in St. Pölten beschäftigt nun die Justiz. Eine junge Frau, die in einem Pkw unterwegs war, wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen, drei weitere Personen verletzt.

In der Folge ging Anzeige wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung bzw. fahrlässigen Körperverletzung ein, bestätigte Peter Ficenc, Leiter der Staatsanwaltschaft am Landesgericht St. Pölten der APA entsprechende Medienberichte vom Dienstag. Kernpunkt sei die Frage, ob der Baum morsch gewesen sei und womöglich vor dem Unwetter gefällt werden hätte müssen.

Erhebungen wurden eingeleitet, berichtete Ficenc. Auch ein Gutachten sei in Auftrag gegeben worden, mit einem Ergebnis wurde in den kommenden Tagen gerechnet. Erst wenn dieses vorliege, würden etwaige weitere Schritte gesetzt werden können.

Vorerst richte sich die Anzeige gegen unbekannt. Geklärt werden müsse nämlich auch, unter wessen Verantwortlichkeit der Baum falle. Ob dies die Stadt und womöglich eine Privatperson betreffe, werde erhoben, erklärte der Leiter der zuständigen Staatsanwaltschaft.

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