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„Emilia und ich sind ein eingespieltes Team“

Anlässlich des Weltfrauentags sprach VOL.AT mit der 27-jährigen Jennifer Benzer. Die Götznerin ist seit zehn Jahren alleinerziehende Mutter.
Jennifer und Emilia
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Die Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Kind ist immer etwas Besonderes. Bei Jennifer Benzer und ihrer 10-jährigen Tochter Emilia ist diese umso stärker, denn Jennifer ist alleinerziehende Mutter. „Wir nehmen nicht die typische Mutter-Tochterrolle ein, sondern sind ein eingespieltes Team“, sagt Benzer.

Unterstützung von allen Seiten

Jennifer war erst 17 Jahre alt, als sie schwanger wurde. Ein Wunschkind war ihre Tochter Emilia nicht. „Bei einer Frauenarztuntersuchung erfuhr ich, dass ich bereits in der 11. Woche schwanger war“, erzählt sie. „Ich hatte nur vier Tage Zeit mich für oder gegen eine Abtreibung zu entscheiden.“ Nach zahlreichen Gesprächen mit ihren Freunden und ihrer Familie, entschieden sich die werdenden Eltern für das Kind. Jennifer musste deswegen ihre Ausbildung an der HTL Dornbirn abbrechen. „Ohne die Unterstützung unserer Familien, wäre vieles schwieriger geworden.“

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Alle Hürden gemeistert

Nach der Geburt trennte sich das junge Paar. Der Kontakt zum leiblichen Vater blieb dennoch erhalten. Zweieinhalb Jahre später, begann Jennifer die Lehre als Bürokauffrau und arbeitet inzwischen Teilzeit als Chefsekretärin. Im geregelten Tagesablauf ist auch Emilia miteingebunden: „Sie unterstützt mich zum Beispiel bei vielen Arbeiten im Haus“, erklärt Benzer. Neben Arbeit, Schule und Alltag ist Jennifer aber auch wichtig, die Zeit für sich selbst nicht zu verlieren.

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“Ich vermisse nichts”

Das Gefühl etwas verpasst zu haben, hat die Götznerin nicht: „Klar habe ich auch darüber nachgedacht, wie es ohne Kind wäre. Aber ich kann mir gar nicht vorstellen, was heute anders sein könnte“, meint Jennifer. Durch ihre Tochter habe Benzer früh gelernt, selbständig zu sein und Verantwortung zu übernehmen. „Emilia gemeinsam mit einem Partner großzuziehen, wäre einfacher gewesen. Aber ehrlich gesagt, vermisse ich nichts.“

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