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Embryonen verwechselt: Prozess beginnt

©dpa
Nach einer möglichen Verwechslung von Embryonen fordern zwei betroffene Frauen die Herausgabe von allen Unterlagen, um ihre leiblichen Eltern zu finden. Ab Donnerstag beschäftigt der Fall das Gericht.
Eizellen-Verwechslung: Vorwurf gegen Bregenzer Arzt
Fortpflanzungsmediziner fühlt sich erpresst

2014 fand die Schweizerin Kristina V. heraus, dass sie weder mit ihrer vermeintlichen Mutter noch mit ihrer eineinhalb Jahre später zur Welt gekommenen Schwester verwandt ist. Wie bereits berichtet, schloss ein DNA-Abgleich auch eine Verwandtschaft mit ihrem vermeintlichen Vater, welcher bereits verstorben ist, aus.

Schwester auch betroffen

Der Bregenzer Fortpflanzungsmediziner Herbert Zech soll die Embryonen vertauscht haben – betroffen ist neben Kristina auch ihre jüngere Schwester. Im Zivilprozess fordert Kristina V. nun, dass Zech alle Unterlagen übergibt, damit sie ihre leiblichen Eltern finden kann. Darunter soll auch eine Liste aller Personen sein, die zum fraglichen Zeitpunkt in der Klinik waren, so der ORF Vorarlberg. Laut dem Anwalt der Frauen sei Zech verpflichtet gewesen, alle Eingriffe nach dem Vorarlberger Spitalgesetz zu protokollieren.

Zum Start des Zivilprozesses wurde auch eine Schadenersatzklage von Kristinas Schwester, bei der der Vater fraglich ist, eingebracht.

(red)

 

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