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EM-Gold, -Silber und -Bronze für die Schützengilde Hohenems

v. l. LR Martina Rüscher, Kiano Waibel, Thomas Mathis, Patrick Diem, Sheileen Waibel, Bgm. Dieter Egger, StR. Markus Klien
v. l. LR Martina Rüscher, Kiano Waibel, Thomas Mathis, Patrick Diem, Sheileen Waibel, Bgm. Dieter Egger, StR. Markus Klien ©Stadt Hohenems
In sensationeller Form präsentierten sich Sheileen Waibel, Patrick Diem und Thomas Mathis bei den Europameisterschaften der Sportschützen vom 20. Mai bis 6. Juni 2021 im kroatischen Osijek.
Ehrung Schützengilde

Mit von der Partie war auch Kiano Waibel, der mit erst 15 Jahren sein EM-Debüt feiern durfte. Gemeinsam, aber dennoch in unterschiedlichen Disziplinen, konnten die drei erfahrenen Hohenemser Schützen einen kompletten Medaillensatz für Österreich gewinnen.

Einfach absolut grandios, was unsere Hohenemser Schützen bei der Europameisterschaft geleistet haben. Sie haben nicht nur Hohenems, sondern auch Österreich absolut würdig vertreten und unglaubliche Erfolge erzielt. Herzliche Gratulation unseren Emser Schützen“, zeigten sich auch Bürgermeister Dieter Egger und Sportstadtrat Markus Klien im Rahmen einer kleinen Ehrung im Löwensaal am vergangenen Montag, dem 14. Juni 2021, an der auch Sportlandesrätin Martina Rüscher teilnahm, begeistert. 

Goldrausch

An Spannung kaum zu überbieten war das Dreistellungskampf-Finale um die Team-Goldmedaille bei den Herren. Die beiden Hohenemser Patrick Diem und Thomas Mathis sowie Gernot Rumpler (Salzburg) lieferten sich ein nervenaufreibendes Duell gegen die favorisierten Norweger. Vor dem letzten und entscheidenden Schuss stand es 45:45 Punkte, ehe sich Patrick Diem im Stehend-Anschlag und Thomas Mathis im Liegend-Anschlag gegen ihre Gegner durchsetzten und somit Österreichs Herren zum Team-Europameister kürten. 

Spektakulärer Wettkampf

Doch damit war es noch nicht genug. Sheileen Waibel, die aufgrund ihres Alters eigentlich noch Juniorin ist, stellte sich der Herausforderung und ging bei der EM der Erwachsenen an den Start. Gemeinsam mit den Tirolerinnen Franziska Peer und Olivia Hofmann qualifizierte sich die 20-jährige Hohenemserin für das Dreistellungskampf-Finale um die Bronzemedaille. In einem erneut hochdramatischen Finale gegen die Lokalmatadorinnen aus Kroatien sicherten sich die österreichischen Damen ebenfalls mit dem letzten Schuss die Team-Bronzemedaille.

Finalkrimi

Nur wenige Stunden später zog Sheileen Waibel mit ihrem Mixed-Team Partner Gernot Rumpler erneut ins Finale um Gold ein – und das mit Weltrekord in der Qualifikation! Im Finale blieb das gegnerische Mixed-Team aus Russland praktisch fehlerlos und Österreich bejubelte eine weitere Medaille, nämlich Silber. Sheileen Waibel zeigte sich nach den Bewerben begeistert: „Mir geht es super! Es war richtig cool. In beiden Teambewerben eine Medaille zu gewinnen bedeutet mir sehr viel.“

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