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Elterngeld mit Volkes Hilfe

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Bregenz - Mit Unterschriften will die FPÖ beim Regierungspartner das Elterngeld erwirken.
FPÖ fordert Elterngeld für heimische Familien
So sieht das Elterngeld-Modell aus
Die Reaktion der ÖVP
Landtag debattiert über FPÖ-Elterngeld-Vorschlag
Streitthema Elterngeld
Landesregierung schnürte Entlastungspaket für Familien

Weil die ÖVP in ihrer absoluten Mehrheit bis dato nicht dazu zu bewegen war, Kinderbetreuungsgeld und Familienzuschuss um maximal 164 Euro einkommensgestaffelt zu erhöhen, sammelt der kleine Regierungspartner nun Unterschriften im Volk. Hat FPÖ-Chef und Landesrat Dieter Egger deren 10.000 beisammen, will er sie als Petition der Bürger an den Landeshauptmann weiterreichen. „Wenn wirs schaffen, noch vor der Landtagswahl.“ Derzeit kann eine Vorarlberger Familie in den ersten drei Lebensjahren des Kindes Betreuungsgeld von maximal 436 Euro beziehen, je nach Einkommen gestaffelt. Für maximal 18 weitere Monate greift der Familienzuschuss mit 43,60 bis höchstens 436 Euro, ebenfalls abhängig vom Nettoeinkommen der Antragsteller.

Maximal 164 Euro mehr

Die FPÖ spannt in ihrem Modell den finanziellen Rahmen auf maximal 600 Euro nach oben und würde dafür zusätzlich 5,3 Millionen Euro ausgeben. Bezugsberechtigt wären die „heimischen Familien“ – sprich „österreichische Staatsbürger, EU-Bürger und Schweizer mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg“. Damit will die FPÖ entscheidend dazu beitragen, dass wieder mehr heimische Kinder geboren werden, denn „bis 2050 werden 50 Prozent aller Kinder moslemisch sein“. Zu dieser Vorhersage brauche man kein Wissenschaftler sein, sondern müsse nur die vier Grundrechnungsarten beherrschen, führte Egger gestern aus: „Fünf Kinder, die fünf Kinder bekommen, sind 25, dann 500 usw.“ „Türken aus Anatolien“ würden eben viel mehr Kinder kriegen als heimische Familien. Um also die heimische Familie als Kern der Gesellschaft zu stützen, sammelt die FPÖ jetzt Unterschriften für das Elterngeld.

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