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Messerangriff: Elffach Vorbestrafter freigesprochen

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. ©VOL.AT/Hofmeister
Feldkirch - Im Juni vergangenen Jahres wurde die Polizei zu einem Messerangriff in Bludenz gerufen. Nun führte der Vorfall zu einem Gerichtsverfahren. Doch dieses endete für den Angeklagten glimpflich. Von den meisten Vorwürfen wurde er nämlich freigesprochen.

“Der 33-Jährige wollte mit einem Messer auf seine Freundin losgehen, sein Vater stellte sich schützend vor die Frau und wurde dabei versehentlich am Arm verletzt”, schildert die Anklagebehörde den Vorfall. “Stimmt so nicht, ich habe meinen Vater nicht verletzt, das war meine Ex-Freundin”, sagt der junge Türke. “Ich hab von all dem nichts gesehen”, behauptet die Freundin. Der Vater belastete den Sohn zwar vor der Polizei noch schwer, im Prozess wollte er aber nicht gegen seinen Sohn aussagen, was er nach dem Gesetz auch nicht muss.

Vieles unklar

Somit ist unklar, was dem elffach Vorbestraften überhaupt vorgeworfen werden und vor allem nachgewiesen werden kann. Von den meisten Punkten wird er frei gesprochen. Übrig bleiben noch eine gefährliche Drohung gegen seine Freundin und Stalking. 600 Nachrichten in einem Monat sind zu viel, befand das Gericht. Zu den drei Monaten Haft kommen noch weitere vier Monate aus einer früheren Verurteilung, womit es nun für den Mann endgültig “einsitzen” heißt. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

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