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Elefant tötete Dorfbewohner in Indien

Ein Elefant hat im Nordosten Indiens einen Dorfbewohner getötet. Der Mann fuhr nach Behördenangaben vom Samstag in der Nähe der Stadt Gauhati auf dem Fahrrad nach Hause.

Plötzlich wurde plötzlich er von dem in der Nähe eines Bambushains weidenden Tier angegriffen. Dorfbewohner hätten noch die Hilferufe des Mannes gehört. Wenige Stunden später trieb ein weiterer Elefant in der Nähe von Gauhati eine Gruppe Fischer in einen Sumpf, wie die Behörden am Samstag erklärten.

Der indische Nordosten gilt als Heimat der weltweit größten frei lebenden Elefantenpopulation. Allein im Unionsstaat Assam leben mehr als 5.000 der Tiere. Da ihr Lebensraum durch Siedlungsdruck stark geschrumpft sei, gebe es immer häufiger Konflikte mit Bewohnern, erklärte Pardyut Bordoloi, ein früherer Forst- und Umweltminister in Assam. Satellitenaufnahmen einer Bundesbehörde zeigen, dass allein von 1996 bis 2000 in Assam fast 280.000 Hektar dichter Wald gerodet wurden. Nach Zahlen von Naturschützern kamen in den vergangenen 16 Jahren mehr als 600 Menschen bei Elefantenangriffen ums Leben. Wütende Dorfbewohner töteten in den vergangenen fünf Jahren fast 270 Elefanten.

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