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Einigung bei KV-Verhandlungen in Telekom-Branche

Die Gehälter in der Telekom-Branche steigen um vier Prozent.
Die Gehälter in der Telekom-Branche steigen um vier Prozent. ©APA/BARBARA GINDL (Symbolbild)
Die Gewerkschaft GPA und der Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen haben nach fünf Verhandlungsrunden einen neuen Kollektivvertrag für die rund 5.000 Beschäftigten in der Telekom-Branche vereinbart.

Gemäß einer gemeinsamen Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der GPA werden die IST- und Mindestgehälter ab dem 1. Januar 2024 um vier Prozent erhöht.

Telekom-Branche: Erneute Gehaltserhöhung im Oktober und Reduktion der Arbeitszeit

Ab dem 1. Oktober 2024 wird es eine zweite Stufe der Gehaltserhöhung geben, die 90 Euro pro Monat beträgt. Laut einer Mitteilung werden zusätzlich bis zum Ende des ersten Quartals 1.500 Euro als Teuerungsprämie gezahlt, die von Abgaben befreit sind. Des Weiteren wird ab dem 1. Oktober 2024 die Arbeitszeit von 40 auf 38,5 Wochenstunden reduziert. Es wurde auch angekündigt, dass die Lehrlingseinkommen erhöht werden. Diese betragen im 1. bis 4. Lehrjahr 925/1.150/1.425 und 1.490 Euro, zuzüglich einer Teuerungsprämie von 500 Euro.

Die etwa 10.000 Mitarbeiter der A1 Telekom Austria, die einen separaten Kollektivvertrag haben, sind davon ausgenommen. Die Verhandlungen sind noch im Gange. Wenn es am Montag zu keiner Einigung kommt, werden ab Dienstag in allen Bereichen der A1 Telekom Streiks stattfinden, wie die betreffende Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) in einer separaten Pressemitteilung mitteilte.

(APA/Red)

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