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Eine Vorsorgeplanung ohne sichere Leitplanken ist völlig wertlos

Sparen über einen längeren Zeitraum, so wie es bei Vorsorgeplanung für zusätzliches Einkommen in der Pension erforderlich ist, wird zwangsläufig durch turbulente Zeiten gehen.
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Wer sich lediglich mit der Angst um den richtigen Startpunkt (Marktumstände) beschäftigt, wird sehr selten seine Pläne sicher ins geplante Ziel bekommen. Auch wenn Gewitterwolken am Horizont immer wieder zu sehen sind, nur wer seine Vorsorge flexibel, intelligent und professionell so früh wie möglich beginnt, wird die Früchte genießen dürfen. Dieses Thema wird nach dem Motto „Bad news are good News“ immer wieder in den Medien angeheizt, als ob es sich um eine Angelegenheit von ein paar Monaten oder sogar Tagen handeln würde und somit wird zugunsten von Einschaltquoten und Auflagezahlen am eigenen ursprünglichen Ziel vorbeigeschossen. Finanzplanungen ohne sichere Leitplanken sind ebenso unbehaglich wie eine Autofahrt in Dunkelheit, auf Bergstraßen in unbekannter Gegend, ohne Leitplanken, ohne Straßenmarkierungen. Was ist das Ziel einer Altersvorsorge? Der Name sagt es, Kapital als Reserve für den Lebensabend verlässlich und gezielt zu bilden, dafür gibt es die unterschiedlichsten Methoden, jedoch ist allen eines gemeinsam, es sollte das Ziel erreicht werden, sonst ist die schönste Planung für die Katz. Natürlich ist die Entscheidung, ob die Vorsorge mit Versicherungsansparungen, Aktieneinzeltitel, Staatsanleihen, Sparkonten, Investmentfonds, Gold, Immobilien usw. erreicht werden soll, a) eine durch höchst persönliche Erfahrungen und b) durch marktschreierische Tagesberichte der Finanzmärkte, sehr stark beeinflusst. ­Umso wichtiger ist es, unabhängige ­Finanzdienstleister des Vertrauens mit an Bord zu holen.

Doppelter negativer Effekt

Unabhängig der gewählten Anlagemöglichkeiten, wenn nicht dafür gesorgt wird, dass im Falle von Einkommensverlust durch Krankheit, Unfall oder Burnout die Sparprämien weitergezahlt werden können, wird ein doppelter negativer Effekt erzielt. Denn es werden unter Umständen durch verringertem oder total ausgefallenen Arbeitseinkommen, die gesetzliche Pensionsbeiträge massiv verringert und natürlich, weil eben keine flüssigen Mittel mehr vorhanden sind zumeist alle Ansparungen umgehend storniert, das Ziel wird nicht erreicht, die gesetzliche Altersvorsorge verringert sich automatisch, Armut im Alter vorprogrammiert. Das muss nicht so sein. Das ist übrigens auch volkswirtschaftlich nicht unerheblich. Vorsorgeansparungen ohne passende versicherungstechnische Absicherungen wie Berufsunfähigkeitsrenten, Körperkaskoabdeckungen, Unfallversicherungen sind in meinen Augen fahrlässig und gesehen auf einen Zeitraum von zumeist mehr als 20 Jahren wertlos. Die Prämien für diese begleitenden Maßnahmen sind, je früher man damit beginnt, sehr gering und könnten sogar mit regelmäßigen Ausschüttungen von Investmentfonds bedient werden, wenn die Konzeption der Vorsorgeplanung intelligent und professionell gestylt ist.

Expertentipp

  • Früh beginnen, absichern und ­professionelle Hilfe annehmen führt zum gewünschten Erfolg.

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