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Eine Schule, in die jeder gerne geht

Mit möglichst vielen verschiedenen Bällen spielen, das ist in der Ballschule möglich.
Mit möglichst vielen verschiedenen Bällen spielen, das ist in der Ballschule möglich. ©cth
Eine Schule in die jeder gerne geht

Dornbirn. “Das Denken, Mut und Konzentrationsfähigkeit verbessern”, ein Leitsatz der für jede Schule gelten sollte. In der Ballschule Dornbirn stehen diese drei Begriffe im Mittelpunkt.

Was vor vier Jahren in der kleinen Turnhalle der VS Schoren begonnen hat, hat sich heute zu einer fixen sportlichen Institution weiterentwickelt, die in den letzten Jahren “regelrecht explodiert ist”, wie Gründer und Kopf der Ballschule, Günther Kerber erklärt. Ziel ist es, dass das Konzept der Ballschule in jeder Volksschule greifen soll. “Die heutige Einbahnstraßen-Ausbildung ist weder kind- noch entwicklungsgerecht.

Am Anfang müssen verschiedene Wege und Richtungen aufgezeigt werden und das Generalmotto lautet, vielseitiges Spielen macht den Meister”, erklärt Kerber weiter, der in Kooperation mit der Ballschule Heidelberg arbeitet. “Noch vor nicht allzu langer Zeit haben unsere Kinder das ABC des Spielens auf Straßen, Parks oder Bolzplätzen erlernt. Diese vielseitige, natürliche Ballschule gibt es heute bedauerlicherweise so gut wie nicht mehr. Auch die Sportvereine können dafür in der Regel keinen vollständigen Ersatz bieten. Die Kinder werden hier vielfach trainiert, bevor sie selbst spielen lernen. Der Nachteil, Kinder sind keine Spezialisten, sondern Allrounder und einseitige Ausbildungen können dazu führen, dass sie frühzeitig die Lust verlieren und erbringen auch langfristig nicht den erwünschten Erfolg”, Kerber weiter.

Das Konzept der Ballschule ist inzwischen bereits auch vom Vorarlberger Fußballverband übernommen worden und demnächst stehen Besucher aus der Schweiz an, die Günther Kerber bei seiner Arbeit über die Schulter schauen werden. Offen für Neues und Weiterentwicklung war Kerber immer schon. So steht seit Neuestem vor allem das Training des Gehirns im Vordergrund. “Wir legen hohen Wert auf Beidseitigkeit und die Kinder sollen ihre eigene Möglichkeit haben, Bilder zu entwerfen, was langfristig die Motivation am Sport fördern soll”, erklärt Kerber. Wenig Anleitung beim Training – ein weiterer Grundsatz der für die Ballschule steht. Sieht man den Kindern in der Messehalle 11 dabei zu, wird schnell klar: “Schule kann ja so viel Spaß machen!”

Daten und Fakten zur Ballschule:
Gegründet im Jahr 2005 von Günther Kerber.
Fünf Trainer permanent im Einsatz.
9 Gruppen in der Messehalle.
2 Tennisgruppen (TC und UTC Dornbirn).
Kooperation mit der VS Rohrbach (5 Klassen).
Der VFV hat das Ballschulkonzept ebenfalls übernommen.

KONTAKT
Günther Kerber
Tel.: 0664 / 34 44 125 , office@ballschule-dornbirn.at

Umfrage: VN-Heimat befragte drei Ballschüler, die seit der ersten Stunde mit dabei waren. Was gefällt dir an der Ballschule?

Felix Gurschler, 11 Jahre, Dornbirn:
Man macht oft ganz andere Übungen wie im Vereinstraining, das ist wirklich cool. Außerdem kann man immer mit den verschiedensten Bällen spielen, was sehr viel Spaß macht.

Simon Klocker, 11 Jahre, Dornbirn:
Super ist, dass man alle möglichen Sportarten ausprobieren kann. Man spielt Hockey, Handball, aber auch Jonglieren steht auf dem Programm, das ist echt lässig.

Janek Diem, 11 Jahre, Dornbirn:
Ich finde es ist super, wenn man so viel verschiedene Sachen machen kann. Klar machen wir am liebsten Matches, aber es ist ja egal ob Fußball, Handball oder Tennis.

 

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