Eine Schule, die alle wollen

Lustenau – Bau der fünften Volksschule in Lustenau als Antwort auf neue pädagogische Herausforderungen.

1050 Volksschüler gibt es Lustenau. Diese werden in vier Schulen unterrichtet. Noch. Denn bald werden es fünf sein. Die Gemeindevertretung hat – die VN berichteten – den Bau einer fünften Bildungsanstalt für den Elementarbereich beschlossen. Mit diesem Schritt wurde ein bildungspolitischer Meilenstein gesetzt. „Weil es ja keine Reaktion ist auf dramatisch steigende Schülerzahlen. Sondern eine Maßnahme zur Verbesserung der Unterrichtsqualität“, erklärt Bildungsgemeinderat Ernst Hagen von den Freiheitlichen.

Herausforderungen

Beim Thema fünfte Volksschule marschiert der Bildungsreferent Hand in Hand mit Bürgermeister Kurt Fischer und den Vertretern der anderen Fraktionen. Besonders die Grünen hatten sich für das Projekt stark gemacht. Viel Lob fand die grüne Bildungsexpertin Klaudia Niedermair für die Verwaltung und den Prozess bis hin zu diesem Beschluss. „Das ist ein Vorzeigebeispiel dafür, wie dieses Projekt seit unserem Antrag vor nicht einmal einem Jahr abgewickelt wurde.“ Bürgermeister Kurt Fischer hält den Grundsatzbeschluss für einen überzeugenden Ausdruck einer vorausschauenden Politik. „Wir haben ja nicht auf eine unmittelbare Raumnot reagiert, sondern mittelfristig die anstehenden Herausforderungen der modernen Pädagogik berücksichtigt. Stichwort Senkung der Klassenhöchstzahlen, Stichwort offener Unterricht, Stichwort Lehrerarbeitsplätze oder Ganztagsangebote.“

Expertengruppe

In der neuen Volksschule, die vis-à-vis vom Gymnasium entsteht, soll auch das Sozialpädagogische Zentrum untergebracht werden. Das wiederum ermöglicht der Volksschule Rotkreuz eine dringend benötigte Erweiterung ihrer Räumlichkeiten. In einer Arbeitsgruppe „Schulentwicklung Lustenau“ wurde mit den Lustenauer Volksschuldirektoren, Mitarbeitern der Gemeinde und externen Fachleuten Für und Wider eines Neubaus erörtert und dessen geschätzte Kosten mit sonst notwendigen Erweiterungen an den bestehenden Schulen verglichen.

15 Klassen

Die neue Volksschule könnte bereits im kommenden Jahr geplant und 2013 gebaut werden. Frühest mögliche Inbetriebnahme wäre im Schuljahr 2014/2015. DieSchule soll 15 Klassen beherbergen und über ein „Betriebsfläche“ von 3200 Quadratmeter verfügen. Die veranschlagten Kosten belaufen sich auf 13,8 Millionen Euro, die Finanzierung soll durch ein Darlehen bewerkstelligt werden.

 

Neue Volksschule:

» Standort: Mühlefeldstraße vis-à-vis vom Gymnasium

» Unterrichtsfläche: 3200 m2

» Klassen: 15

» Geplante Kosten: 13,8 Millionen Euro

» Bezugstermin (frühest möglich): Schuljahr 2014/2015

» Zahl der Volksschüler in Lustenau: 1050

 
VN: Klaus Hämmerle
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