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Eine Radtour für eine gute Sache

Sigi Stemer gratuliert den Beteiligten der Radcharity.
Sigi Stemer gratuliert den Beteiligten der Radcharity. ©Fotos: Stadt Bludenz

Bludenzer Rad-Marathon-Sportler unterstützten die Special Olympics

Pedale treten für einen guten Zweck. Das hat ein Team um den Bludenzer Hans Eisenbraun vor. Das Besondere dabei, das Rad-Charity Race 2010 führt durch vier Länder um den gesamten Bodenseeraum. Die Charitytour für den Integrativen Sportverein der Caritas wird vom Land Vorarlberg und der Stadt Bludenz unterstützt.

“Es ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit, dass sich gerade extreme Ausdauersportler für die gehandikapten Sportkollegen einsetzen. Dabei wird nicht nur Geld gesammelt, sondern auch ein Zeichen für den Integrativen Sportverein der Caritas gesetzt und diese Aktion ideell unterstützt”, betont Sportlandesrat Siegi Stemer die mehrfache Bedeutung dieses Radsportevents.

Radmarathon ist eine Ausdauersportart im absolut großen Stil und mit Hans Eisenbraun gibt es ja einen Vorarlberger Radmarathon-Weltmeister. Er nützt diese Gelegenheit und diese Aktionen auch als Training und Vorbereitung für das prestigeträchtigste Radmarathon-Rennen, nämlich das Race across America, das über 5.000 Kilometer führt. Über 10 Jahre reicht die Beziehung des ehemaligen Besitzers eines Fitnessstudios, Hans Eisenbraun, und den Bludenzer Special Olympioniken zurück. Anfänglich war sein Fitness-Studio das Trainingsquartier, seit 2002 ist er selber Trainer in der Werkstätte Bludenz im Rahmen der Special Olympics.

“Es ist schön, dass schon wieder eine Initiative von Bludenz ausgeht, die gute Idee der Specials wird da mit gefördert und unterstützt. Wir haben Bewunderung für alle die diese Strapazen auf sich nehmen und damit auch noch Gutes tun wollen”, betonte der Bludenzer Vizebürgermeister Peter Ritter anlässlich des Pressegespräches für die Radcharity 2010. Gerade mit solchen Veranstaltungen werde aber auch immer wieder auf die Bedeutung der Special Olympics und des Integrativen Sportvereins hingewiesen. Deshalb seien diese Initiativen von der Stadt auch zu unterstützen.

Dankbar für diese Aktion ist vor allem Heinrich Olsen vom Integrativen Sportverein der Caritas. Denn er und sein Team haben ja das große Ziel Athen 2011 vor sich. Dort finden im kommenden Jahr die Weltspiele der Special Olympics statt.
“Nicht nur für die Aufmerksamkeit sind wir dankbar, sondern nur durch solche Initiativen und die dadurch lukrierten Sponsorgelder können wir unsere Sportlerinnen und Sportler zu solchen internationalen Wettbewerben schicken”, hofft Heinrich Olsen auf eine möglichst große Zahl der Sponsoren für dieses Rad-Charity-Rennen.

Im vergangenen Jahr erreichte die Radcharity, die nach Fohnsdorf führte, eine Spendensumme von 2.500 Euro, heuer erwarten die Organisatoren rund 3.000 Euro. Vor allem die Radbewerbe der Special Olympics sollen damit unterstützt werden.

Abschließend Hans Eisenbraun: “Wir werden es dabei sicherlich nicht belassen. Für die Zukunft sind weitere Projekte zur Unterstützung des Integrativen Sportvereins der Caritas geplant.”

Die heurige Radcharity führt die Fahrer von Bludenz ausgehend nach Bregenz, Isny, Sigmaringen, das Donautal nach Bonndorf im Schwarzwald, dann nach Stein auf Rhein, am Schweizer Bodenseeufer entlang, nach Altstätten, Sevelen, Vaduz und wieder nach Bludenz. Rund 550 Kilometer ist diese Strecke lang. Gestartet wird am 23. Juli um 9 Uhr in der Bludenzer Altstadt. Die Radmarathonfahrer werden dann am 24. Juli zwischen 7.45 Uhr und 10 Uhr wieder in Bludenz bei der Werkstätte der Caritas eintreffen.

Für die Teilnehmer ist es auch eine Vorbereitung für das Race arround Austria, das heuer vom 20. bis 25. August stattfindet. In rund 100 Stunden werden dabei rund 2.200 mit ca. 28.000 Höhenmetern heruntergespult. Zuvor werden die Radextremisten noch vom 6. bis 7. August bei der Dreiländercharityrundfahrt wiederum für Special Olympics der Caritas Bludenz teilnehmen.

Infos:
www.integrativersportvereincaritas.at

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