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Eine moderne Bildungsstätte für die Bresner Kinder und Schüler

Die Volksschule wurde anhand eines pädagogischen Raumfunktionsbuches umgebaut.

Wie dank ausgeklügeltem Konzept und unter Einbeziehung aller Beteiligten ein in die Jahre gekommenes Schulgebäude als moderne Bildungsstätte adaptiert werden kann, zeigt eindrucksvoll die Volksschule Brederis. Pünktlich zum Schulbeginn im Herbst konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden und die Kinder ihre „neue“ Schule beziehen. 80 Schüler werden aktuell in der VS Brederis unterrichtet und profitieren vom innovativen, offenen Lernkonzept. Die Klassen wurden miteinander verbunden, sodass der Unterricht im Cluster-System stattfinden kann. Die Lernlandschaften sind rund um einen zentralen Marktplatz angelegt.

Schüler- und Kleinkindbetreuung

Auch die Schülerbetreuung hat im Dachgeschoß neue Räumlichkeiten erhalten, ebenso sind drei Kleinkindbetreuungsgruppen, die vom Verein Eltern-Kind Treff betrieben werden, im Gebäude beheimatet. Eine Gruppe wird als offene Kleinkindbetreuung geführt, zwei Gruppen stehen für betriebliche Kinderbetreuung zur Verfügung. Alle Betriebe in Rankweil/Brederis können diese für ihre Mitarbeiter in Anspruch nehmen. „Der Umbau hat aus dem Gebäude eine moderne Bildungs- und Betreuungseinrichtung für die Bresner Kinder gemacht. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt trotz der Corona-Verzögerung wie geplant fertigstellen konnten“, so Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall. Die Gemeinde hat 3,4 Millionen Euro (netto) in den Umbau und die Adaptierung der Volksschule investiert.

Zweijähriger Prozess

Im Vorfeld des Umbaus hatten Experten aus der Kinder- und Schülerbetreuung, der Pädagogik, der Politik, der Gemeinde-verwaltung sowie Architekt Heinz Ebner und Karin Doberer vom Büro "LernLandSchaft“ in mehreren Workshops über gesellschaftliche Anforderungen und zeitgemäße Pädagogik sowie deren Auswirkungen auf den räumlichen Bedarf diskutiert. Daraus entstanden ist das pädagogische Raumfunktionsbuch als Grundlage für den Umbau des Gebäudes. Räumlich gesehen wurde dadurch eine neue Bibliothek, eine Zentralgarder-obe und eine gemeinsame Küche für alle Einrichtungen notwendig. Das zukunftsweisende pädagogische Konzept wurde auch ausstattungstechnisch umgesetzt. „Maßgeblich am Erfolg beteiligt war Architekt Heinz Ebner, der es vorbildlich versteht, die Nutzer miteinzubeziehen“, betont Natalie Wojtech von der Marktgemeinde Rankweil.

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