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Eine Lösung für Bregenzer Schüler

Für Schüler und Autos wird es am Haldenweg sehr eng.
Für Schüler und Autos wird es am Haldenweg sehr eng. ©Franz Steiner
Bregenz. Seit Jahren bemühen sich die Elternvertreter der Volksschule Riedenburg um eine Lösung der Verkehrsprobleme am Haldenweg bzw. im Dorf Rieden.

Bisher vergebens. Lösungsvorschläge, wie z.B. das Grundstück gegenüber dem Schuleingang zu befestigen, um damit einen Umkehrplatz zu schaffen, scheiterten. Die von Vize-Bürgermeister Gernot Kiermayr gewünschte Lösung, dass die Eltern mit ihren Autos den Haupteingang der Riedenburg (Arlbergstraße/Nid­eggegasse) benutzen und die Kinder im Park der Riedenburg aussteigen lassen, scheiterte daran, dass eine problemlose Einfahrt in das Schulgelände nur von der Arlbergstraße aus Richtung Stadt möglich ist. Jetzt hat sich das Problem zum Hintereingang der Riedenburg am Haldenweg bzw. auf das Areal vor der Feuerwehr Rieden und die umliegenden Privatparkplätze verlagert, was im Einsatzfall zum Problem werden könnte. Der anschließende Weg für die Schulkinder über den engen Haldenweg ist gerade bei Dunkelheit nicht unproblematisch. „Seit das kleine Eingangstor am Haldenweg abgesperrt wurde, hat sich die Situation drastisch verschlechtert“, heißt es in einem Schreiben der Elternvertreter an die zuständigen Politiker und Beamte im Rathaus. „Wir laden die Verantwortlichen ein, bei Regen, Dunkelheit, am Morgen bei hektischem Verkehr, die Kinder zu beobachten, wie sie sich zwischen den Autos häufig äußerst gefahrvoll durchkämpfen müssen“. Und weiter: „Wir Eltern sehen uns selbst und die verantwortlichen Personen verpflichtet, alles zu unternehmen, um die Verkehrswege so sicher wie möglich zu machen.“

Lösung in Sicht

Nun zeichnet sich eine Lösung ab: Die Klassenvertreter der Volksschule erarbeiteten mit der Stadtpolizei, der Feuerwehr Rieden und Clemens Gössler (Stadtplanung) einen Vorschlag, wie man dieses Problem in den Griff bekommen könnte. Am 20. Jänner wird dieser Plan den Schulveranwortlichen der Riedenburg vorgelegt. Klaus Kübler, Stadtrat und Elternvertreter, wünscht sich zwischen dem Schultor am Haldenweg und dem Feuerwehrhaus einen Gehsteig. „Dieser käme nicht nur den Volksschülern, sondern auch den Schülerinnen der Riedenburg zugute“. Für so einen Gehweg müssten allerdings noch Grundstücke von der Stadt angekauft werden, „dafür werde ich mich einsetzen“.Bgm. Markus Linhart, stimmt zu: „Die Realisierung eines Gehsteiges war auch in der Vergangenheit immer ein Anliegen von mir. Ich werde Stadtrat Kübler als Liegenschaftsstadtrat ersuchen, mit den Anrainern Gespräche aufzunehmen.“

Franz Steiner

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