Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Eine "heikle" Ruhe nach dem Sturm

Die Warther graben unter dem Neuschnee nach ihren Autos.
Die Warther graben unter dem Neuschnee nach ihren Autos. ©VOL.at/Klaus Hartinger
Schwarzach - Lawinengefahr bleibt "erheblich". Arlbergbahnstrecke noch immer gesperrt.
Aktuelle Lawinenbericht zum Download
Wieviel Schnee liegt im Ländle?
Schneemassen im Bregenzerwald
Vorarlberg war von Restösterreich abgeschnitten
Alle Bilder vom Schneechaos
Alle Videos vom Schneechaos

Neuschneemengen von bis zu 190 Zentimeter haben Vorarlberg in ein Schneechaos gestürzt. Doch nun scheint Ruhe einzukehren. Die Lawinensituation entspannt sich langsam und auf die Schnee- und Regenfälle folgt Sonnenschein – zumindest in den Bergen. Die Arlbergbahnstrecke bleibt aber vorerst noch gesperrt. Die Landeswarnzentrale hat die Lawinenwarnstufe gestern von 4 auf 3 herabgesetzt. Dennoch: Die Situation ist weiterhin “heikel”. Zwar hat die Gefahr spontaner Schneebrett- und Lockerschnee­lawinen abgenommen. Der Neu- und Triebschnee der vergangenen Tage sowie frische Einwehungen machen den Gang ins Gelände aber nach wie vor gefährlich. “Der Neuschnee konnte sich setzen und verfestigen. Mit steigender Seehöhe dauert dieser Prozess jedoch etwas länger”, beurteilt Andreas Pecl von der Landeswarnzentrale die Lage. Stellenweise seien auch Graupel eingeschneit, die als Gleitschicht wirken können. Die bekommen auch die Lawinensprenger zu spüren. “Durch diese Zwischenschicht werden bei der Sprengung meist nur die obersten Schichten ausgelöst”, berichtet Michael Manhart, Chef der Skilifte Lech.

Nach wie vor blockiert ist die Arlbergbahnstrecke zwischen Bludenz und Landeck. Am Dienstag wurde der kritische Lawinenabschnitt zwischen Flirsch und St. Anton per Helikopter erkundet. “Es ist davon auszugehen, dass die Strecke noch bis Donnerstag gesperrt bleibt. Von Bludenz nach St. Anton könnten die Züge eventuell schon früher verkehren”, sagt ÖBB-Pressesprecher René Zumtobel.

Die Sonne kommt

Mit dem heutigen Tag gehört der Schneefall erstmals der Vergangenheit an. Sonne und viel zu warme Temperaturen sind angesagt. Am Freitag zieht dann abermals eine Kaltfront ins Land, die bis zu 15 Zentimeter Neuschnee mit sich bringt. Den Weg in die Tallagen wird dieser höchstwahrscheinlich wieder nicht finden. Eindrücklich belegen Zahlen das Chaos der vergangenen Tage: 3900 Feuerwehrleute leisteten 212 Mal Hilfe. In 25 Fällen waren Hubschrauber im Einsatz. Sie waren 870 Minuten in der Luft.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Eine "heikle" Ruhe nach dem Sturm
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen