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Eine große Schifamilie

Beim SC Mühlebach setzt man auf familiäre Atmosphäre und ein ausgezeichnetes Trainingsangebot.
Beim SC Mühlebach setzt man auf familiäre Atmosphäre und ein ausgezeichnetes Trainingsangebot. ©cth und Verein
Der Ski-Club Mühlebach feiert sein 60-jähriges Jubiläum.
Eine große Schifamilie

Dornbirn. Die Begeisterung fürs Schifahren steht nicht nur heute im Mittelpunkt des Ski-Clubs Mühlebach, diese bildete auch die Motivation zur Gründung des Vereines vor genau 60 Jahren.  Damals tat sich eine Gruppe leidenschaftlicher Schifahrer aus Mühlebach zusammen, um einen Verein ins Leben zu rufen. Am 18. September 1952 war es offiziell: „Der neue Skiverein Mühlebach war geboren.“

Mit Kaminkehrermeister Obmann Ambros Nesensohn hatte man zugleich seinen ersten Obmann. Es sollten lediglich noch drei weitere Obmänner (Dr. Theo Karlinger, Helmut Lintner und Günther Hammerer) in der Vereinsgeschichte folgen. Kaum vorstellbar aus heutiger Sicht, wurde damals das erste Schirennen (20.1.1953) am Bürgle abgehalten und das Trainingsgebiet befand sich rund um die Staufen Alpe. Zu Fuß den Berg erklimmen und Schier schleppen inklusive. Berühmt wurden die Mühlebacher aber durch ihren legendären Bürgle-Nachttorlauf, eine einzigartige Attraktion zu damaliger Zeit.

Das „Who is Who“ der Schi-Elite – von Karl Schranz bis zu den Goitschell Schwestern reiste nach Mühlebach, um sich den begehrten Nachtpokal zu ergattern. Anfang der 60er folgten die ersten Schikurse, für die der Ski-Club Mühlebach (der Verein erhielt zudem einen neuen Namen) bis heute bekannt ist. Was Helmut Lintner und Heinz Längle als erste Lehrwarte und Kursleiter damals begannen, hat seine erfolgreiche Fortsetzung bis in die Gegenwart gefunden. Jedes Jahr lernen an die 300 Kinder bei den Mühlebachern Schifahren. Dreißig Vereinsmitglieder sind jede Saison mit Hingabe dabei, um neue „Schikanonen“ auszubilden. „Der Spaßfaktor steht bei uns an oberster Stelle. Natürlich haben wir auch sportliche Ziele, aber die Freude am Schisport steht im Mittelpunkt“, erklärt Obmann Günther Hammerer.

 Dass aus Spaß auch Ehrgeiz und Erfolg werden kann, beweisen die zahlreichen Aushängeschilder des Vereines. So darf man sich über Namen und Erfolgsgeschichten wie Weltcupfahrer Patrick Bechter, Jürgen Grabher, Europacupfahrerinnen Heike Fetz, Andrea Österle, Snowboard-Ass Pia Meusburger und Olympiasieger im Versehrtensport Klaus Salzmann in eigenen Reihen freuen.  Aus den anfänglichen 35 Mitgliedern ist bis zum Jahr 2012 einer der drei größten Schivereine im Land mit über 800 Mitgliedern gewachsen. „Unser Verein durfte sich immer über Zuwachs freuen“, resümiert der Obmann.

Die Zukunftswünsche fallen dann recht bescheiden aus: „Dass wir weiterhin so eine tolle Zusammenarbeit im Verein haben, auf die tatkräftige Unterstützung der Eltern zählen können und natürlich einen schneereichen Winter“, lacht Günther Hammerer. Der Schnee ist da, der Rest dürfte in der harmonischen „Schifamilie“ auch kein Problem darstellen. Die beiden Sportwarte Manfred Liesinger, Rosi Heufelder & Co. stehen auf jeden Fall in den Startlöchern und können es kaum erwarten, wieder zahlreichen Nachwuchs mit dem Schivirus anzustecken.

Daten und Fakten:
SC Mühlebach
Gegründet 1952
Gehört zu den 3 größten Schivereinen im Land (ca. 800 Mitglieder)
5 Schikurse (3 Bambinikurse, 1 Weihnachtskurs, Semesterkurs) mit ca. 300 Kindern werden jede Saison veranstaltet.

Kontakt: www.skiclub-muehlebach.atinfo@skiclub-muehlebach.at


Umfrage: Wieso sind Sie gerne beim SC Mühlebach?

Manuel Monsorno, 11 Jahre, Dornbirn:
Ich bin 2006 über den Bambinikurs zum SC Mühlebach gekommen. Es hat mir dort so gut gefallen, dass ich später den Schülerkurs gemacht habe und nun begeistertes Mitglied bin. Super sind die Trainer, die Ausflüge und das abwechslungsreiche Training.

Günther Hammerer, Obmann, 63 Jahre, Dornbirn:
Seit 1960 gehöre ich zum Verein und habe alle Stationen vom Schülerläufer, Trainer, Sportwart etc. durchgemacht. Seit 97 bin ich mit Begeisterung Obmann und das mit großer Freude, da wir ein ganz tolles Vereinsklima haben.

Rosi Heufelder, Schülersportwart, 56 Jahre, Dornbirn:
Ich bin über meine Kinder zum Verein gekommen und sozusagen reingewachsen. Ich schätze die angenehme Atmosphäre bei uns und dass alle immer zusammen helfen. Das macht einfach Spaß. 

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