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„Eine funktionierende EU ist essenziell“

Der Vorarlberger IV-Präsident Martin Ohneberg geht von einer Normalisierung im Potenzialwachstum aus.
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Wie beurteilen Sie die wirtschaftliche Entwicklung in Vorarlberg im Jahr 2019?

OHNEBERG 2018 hat die Industrie rund 70Prozent der Konjunktur getragen und das wird sich auch heuer nicht ändern. Allerdings gibt es Anzeichen, dass das Temponachlässt. Wir gehen daher von einer Normalisierung des österreichischen Potenzialwachstumsaus.

Wie wirken sich die internationalen Krisenherde auf die wirtschaftliche Stabilität Vorarlberg saus?

OHNEBERG Stark, denn wir sind ein sehr exportorientiertes Land. Daher ist eine funktionierende Europäische Union für uns essenziell. Die EU ist derzeit umgeben von einigen Krisenherden und wir leben in volatilen Zeiten: sei es die nach wie vorungelöste Situation in der Ukraine mit Russland, die Situation in Nordafrika und im Nahen Osten oder der Handelskonfliktzwischen China und den USA. Und zudem haben wir innerhalb der EU große Herausforderungen, wenn wir beispielsweise an den Brexit, die Budgetsituation in Italien und die anhaltenden Unruhen in Frankreich denken. Daher kann die Devise2019 für uns nur lauten: positiv, proeuropäisch, mutig und weltoffen nach vorne. Wir brauchen ein geeinigtes, starkes und mit einer Stimme sprechendes Europa. Ebenso brauchen wir viele, qualitativhochwertige Freihandelsabkommen.

Bleibt der Fachkräftemangel eine drängende Herausforderung für die Industrie?

OHNEBERG Ja. In einigen Regionen Österreichs ist es fast unmöglich, zusätzliches geeignetes Personal zu bekommen. Vorarlberg gehört insbesondere bei den technischen Berufen schon länger dazu. In Vorarlberg wurde mit der neuen Markenpositionierung mit dem Ziel „2035 ist Vorarlberg der chancenreichste Lebensraum für Kinder“ etwas angestoßen, das uns nachhaltig helfen kann. Doch dazu müssen die vielen Initiativen gebündelt, konkrete Projekte und echte Leuchtturmprojekteumgesetzt werden.

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