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Eine "eishockeyverrückte" Familie Alfare

EHC-"Urgestein" Thomas Alfare spielt schon fast drei Jahrzehnte beim Lieblingsklub.
EHC-"Urgestein" Thomas Alfare spielt schon fast drei Jahrzehnte beim Lieblingsklub. ©Verein
Thomas Alfare EHC Lustenau Urgestein

Vater Werner seit eh und je Präsident beim EHC Lustenau, Sohn Thomas ist Urgestein beim Lieblingsklub, Mutter und beide Töchter helfen im Wirtschaftsbereich.

Lustenau. Ohne die Familie Alfare geht beim Eishockey-Nationalligaklub EHC infrafit Lustenau eigentlich rein gar nichts. Vater Werner führt seit mehreren Jahrzehnten die Geschicke des Traditionsvereins und war lange Zeit auch Präsident des Vorarlberger Eishockeyverbandes. Sohn Thomas spielt schon 27 (!) Jahre ohne Unterbrechung in der Stickergemeinde und ist aktueller Kapitän der ersten Kampfmannschaft des Zweitligisten. Mutter Katharina und die beiden Töchter Angelika und Katja sowie Freundin Sandra von Thomas Alfare kümmern sich bei sämtlichen Heimspielen im Vipclub um die Mitglieder, Zuschauer und Sponsoren. Das 32-jährige EHC-Urgestein erlebte alle Höhen und Tiefen des rührigen Klubs hautnah mit und blieb dem mehrfachen Champion stets treu. In dieser schwierigen Saison hofft Thomas Alfare auf einen Top-Vierplatz. Bei den beiden letzten Meistertiteln in der Nationalliga 2009 und 2006 war er natürlich ein wichtiger Leistungsträger und hatte mit seiner Routine einen wesentlichen Anteil am sportlichen Höhenflug.

In einem Meisterschaftsspiel gegen Zell am See traf Alfare im Triplepack und glänzte damit auch als Torjäger. Bei der Jahrtausendwende stand er alle vier Saisonen lang im Kader der damaligen EHC-Bundesligatruppe und kam auf über hundert Einsätze in der höchsten Spielklasse Österreichs. Allerdings musste Thomas Alfare seit seiner erfolgreichen Karriere immer wieder schwere Verletzungen in Kauf nehmen und war lange Zeit außer Gefecht. Im Vorjahr war der großgewachsene Verteidiger wegen eines Kreuz- und Seitenbandrisses die gesamte Saison zum Zuschauen verdonnert. Wegen dem Pfeiferischen Drüsenfieber konnte er im Jahr 2007 einige Monate krankheitsbedingt nicht spielen. Auch heuer plagt sich der ehemalige österreichische Nationalspieler seit dem Saisonstart mit einer langwierigen Sprunggelenksverletzung herum und ist daher nicht hundertprozentig fit.

Die unzähligen WM- und EM-Teilnahmen mit dem rot-weiß-roten Team im Juniorenbereich ist ein weiterer Höhepunkt in der langen Laufbahn von Thomas Alfare. An ein mögliches Karriereende denkt er noch nicht nach. “Ich will mindestens noch drei Saisonen spielen und ein dritter Meistertitel mit meinem Lieblingsverein wäre eine Riesensache”, so EHC-Urgestein Thomas Alfare.

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