Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Eine Alternative zu Zwangsarbeit

Laut der Regierungsvereinbarung von ÖVP und FPÖ sollen Langzeitarbeitslose verpflichtet werden Arbeit anzunehmen, wofür ihnen als Bonus Bürgergeld zum Arbeitslosengeld gewährt wird.

Günther Lampert, Obmann der Arbeitsinitiative für den Bezirk Feldkirch (ABF) ist gegen die Regierungsmaßnahme.

“Es ist diskriminierend für Menschen, die aufgrund ihres Alters und verminderter Leistungsfähigkeit nicht arbeiten können, ein Bürgergeld vorzusehen”, macht sich Lampert für Langzeitarbeitslose stark. Für den Obmann des ABF steht fest, dass Menschen, die korrekte Arbeit leisten, Anspruch auf ein Dienstverhältnis, ein angemessenes Gehalt und eine sozialversicherungsrechtliche Absicherung haben. Ein gewichtiges Argument Lamperts ist die betriebs- und volkwirtschaftliche Unrentabilität der Regierungsmaßnahme. Im Vergleich dazu ist der wirtschaftliche Erfolg der ABF beachtlich. Das AMS Vorarlberg ließ eine Studie über die Wirtschaftlichkeit der Arbeitsinitiative erstellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im Jahr 99 erbrachte die ABF einen Nutzen von 11 Millionen Schilling. Dies allein dadurch, dass mit der Beschäftigung der ehemals Arbeitslosen finanzielle Belastungen der öffentlichen Hand entfallen.

Die Erfolge in der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen sind aus den Zahlen klar ersichtlich (siehe Grafik). Im Laufe des Jahres 99 wurden insgesamt 124 langzeitarbeitslose Personen vorübergehend bei ABF beschäftigt. Von den 59 im Laufe des Jahres ausgeschiedenen Mitarbeitern konnten 30 in ein dauerhaftes Dienstverhältnis vermittelt werden.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Eine Alternative zu Zwangsarbeit
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.