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Einbruchsserie im Ländle: "Nicht zu lange zögern!"

In Vorarlberg kam es in den letzten paar Wochen immer wieder zu Einbrüchen.
In Vorarlberg kam es in den letzten paar Wochen immer wieder zu Einbrüchen. ©dpa bzw. VOL.AT
Bregenz - Mehr als 15 Einbrüche innerhalb eines Monats – WANN & WO sprach mit der Polizei über die Einbrüche und wie man sich am besten davor schützt.

Erst am Dienstag meldete die Polizei einen erneuten Einbruch im Ländle – diesmal in Dornbirn-Oberdorf. Ein 19-jähriger Götzner stieg am 22. Mai durch eine Terrassentüre eines Einfamilienhauses ein – drei weitere Männer aus dem Landkreis Lindau standen währenddessen „Schmiere“. Ein Passant wurde um etwa 23 Uhr auf den Sachverhalt aufmerksam und verständigte umgehend die Polizei. Die Dornbirner Beamten konnte die vier Tatverdächtigen mit Hilfe weiterer Streifen aus dem Bezirk noch im Umfeld des Tatorts festnehmen. Zuvor versuchten die Männer noch, zu flüchten. Einbruchswerkzeug sowie eine Sturmhaube konnten in der Nähe des Tatortes sichergestellt werden – die vier Einbrecher sind geständig.

Umgehend die Polizei verständigen

Was im in so einem Fall zu tun ist, weiß Horst Spitzhofer, Presse­sprecher der Polizei: „Nur durch den Hinweis eines aufmerksamen Passanten konnte die Tat so schnell geklärt und die Täter festgenommen werden. Wer etwas Verdächtiges wahrnimmt, sollte umgehend die Polizei verständigen und nicht zu lange zögern! Selbst wenn sich der Hinweis als falsch herausstellten sollte, kostet dies den Anrufer nichts – wir sind um jeden Hinweis aus der Bevölk­erung dankbar.“ Wichtig sei es vor allem, sich zu erkundigen und abzusichern. Zusätzlich bietet die Polizei kostenlose Beratungsgespräche an, in denen aufgezeigt wird, wie man sich vor Einbrüchen und Diebstählen am besten schützt. „Grundsätzlich sollte man jedoch Fenster und Türen verschließen, wenn man sich aus dem Haus oder Schlafen begibt. Auch aufmerksame Nachbarn können zum Schutz beitragen! Man sollte es Einbrechern auf keinen Fall zu leicht machen, in ein Haus einzusteigen – auch Dinge wie eine Zeitschaltuhr oder das Licht anzulassen können helfen, etwaige Täter abzuschrecken“, erklärt Horst Spitzhofer.

Aufmerksam sein!

Wer einen guten Draht zu seinen Nachbarn pflegt, sichert sich auch mehr Schutz. Oft seien es Passanten oder Nachbarn, die verdächtige Wahrnehmungen machen und der Polizei melden – wie auch im aktuellen Einbruchsfall von vergangener Woche. Wichtig ist es, aufmerksam zu sein, nicht nur im eigenen Haus, sondern auch in der Umgebung. So können in Zukunft Einbrüche vermieden werden.

Tipps zum Schutz vor Einbrechern

Fenster schließen

Wer sich außer Haus begibt oder schlafen geht, sollte die Fenster und Türen des Eigenheims verschließen. Dafür eignen sich auch einbruchhemmende Eingangstüren oder Fenster.

Licht anlassen

Wer vermeintlichen Einbrechern das Gefühl vermitteln möchte, dass jemand zuhause ist, sollte vor allem irgendwo ein Licht anlassen. Hier eignen sich beispielsweise Zeitschaltuhren, um in den Abendstunden in unregelmäßigen Abständen das Licht einzuschalten.

Polizei verständigen

Wer etwas Verdächtiges wahrnimmt, sollte sofort die Polizei alarmieren! Auch, wenn an Türen oder Fenstern Einbruchsversuche festgestellt werden, sollte man die Beamten verständigen. Autos, die verdächtig erscheinen, sollten ebenfalls sofort notiert werden.

Bewohnter EindruckWer für längere Zeit weg ist, sollte einer Vertrauensperson einen Ersatzschlüssel für das Eigenheim hinterlegen. Diese kann den Postkasten leeren, das Werbematerial wegräumen und so für einen bewohnten Eindruck sorgen – das schreckt Einbrecher ab und sorgt für mehr Sicherheit, während man beispielsweise im Urlaub ist.

Kriminalprävention: Sicheres Wohnen

Wer weitere Informationen zum Schutz vor Einbrüchen erhalten möchte, findet diese auf der Homepage der Polizei. Zusätzlich bieten die Beamten auch kostenlose Beratungsgespräche vor Ort an, um das Eigenheim zu schützen. Weitere Informationen gibt es online unter: http://bit.ly/2r6m6We.

>>Hier die ganze WANN & WO-Ausgabe online lesen<<

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