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Einbrecher können „aufatmen“- zumindest was das Finanzielle betrifft

Schadensbegrenzung für Serieneinbrecher
Schadensbegrenzung für Serieneinbrecher ©VOL.AT/Eckert
Die Haftstrafen von fünfeinhalb und sechs Jahren für die Ganoven bleibt, Reduktion gabs beim „Verfall“.

Im Jahr 2017 werden die beiden rumänischen, mehrfach vorbestraften Kriminellen verurteilt. Gewerbsmäßig suchten sie Objekte aus, stahlen was sie brauchen konnten und verkauften die Beute anschließend. Weil die beiden bereits einiges auf dem Kerbholz haben, wurden mehrjährige Haftstrafen verhängt, das Urteil wurde bis zum OGH bekämpft. Doch die erstinstanzlichen Strafen wurden bestätigt. Die beiden sitzen in Suben, einer Anstalt für Langzeithaft, ihre Strafen ab.

Wenig geholfen

Was der zweite Rechtsgang allerdings zu Tage förderte, war ein Formalfehler bezüglich des Verfalls. Der Staat will nicht, dass sich Verbrecher mit ihren Straftaten auch noch bereichern und verpflichtet sie, die erlangte Bereicherung an den Bund abzuführen, man sprich von Verfall. Damals ging man von einer Schadenssumme von rund 24.000 Euro aus und gab den beiden mit auf den Weg, jeder von ihnen sei für den Gesamtbetrag haftbar. Doch da die zwei Rumänen Halbe-Halbe machten, trifft es jeden einzelnen nur rund 12000 Euro. 12.276,13 Euro um exakt zu sein. Da die beiden allerdings völlig mittellos sind und noch Jahre in Haft sitzen, ist mit der Erkenntnis des Obergerichts vermutlich niemandem geholfen. Zahlen werden die beiden diesen Betrag ebenso wenig, wie die zuvor ausgesprochenen 24.000 Euro. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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