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Einblicke in Vorarlbergs alpine Fremdenverkehrsgeschichte

Eröffnung der Ausstellung über die Erschließung des Lechquellengebirges.
Eröffnung der Ausstellung über die Erschließung des Lechquellengebirges. ©H. Pfarrmaier
Bregenz. (hapf) „Von schroffen Bergen eingeschlossen“ nennt sich eine Ausstellung des Museumsvereins Klostertal, die am Dienstag, 8. Jänner von Landtagspräsidentin Gabriele Nußbaumer im Landhaus in Bregenz eröffnet wurde.
Lechquellengebirge

Die Schau erzählt die Erschließung des Lechquellengebirges sowie die Geschichten der Ravensburger und Freiburger Hütte.

Im Gegensatz zu anderen alpinen Regionen des Landes wurde das Lechquellengebirge relativ spät, in der zweiten Häflte des 19. Jahrhunderts, erschlossen. Die kleine Gebirgsgruppe umfasst den Oberlauf des Lech mit seinen Quellbächen sowie das obere Großwalsertal. 1867 bestieg John Sholto Douglass mit Begleitern die Rote Wand. Dieser ersten Pioniertat folgten weitere Alpinisten, welche die Berge rund um den Spullersee und den Formarinsee bestiegen und immer neue Routen erschlossen. Damit trat der Fremdenverkehr auch in dieser Region des Landes seinen Siegeszug an. Seinen Namen bekam der Gebirgszug, der eigentlich zu den Klostertaler bzw. Lechtaler Alpen gezählt wird, vom Alpinschriftsteller Walther Flaig.

Knapp 30 Jahre nach der bergsteigerischen Eroberung des Lechquellengebirges eröffnete die Sektion Freiburg des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins am Formarinsee eine erste Alphütte als Unterkunft für Wanderer. Auf Grund des großen Zuspruches wurden auf dem Rauhen Joch im Jahr 1912 die Freiburger Hütte und im selben Jahr die Ravensburger Hütte unweit des Spullersees eröffnet.  Neben der touristischen Erschließung im Klostertal und im Tannberg informiert die Ausstellung auch über die 100-jährige Geschichte dieser beiden Hütten.

Tourismus hat bedeutende soziale Funktion

Wie Landtagspräsidentin Gabriele Nußbaumer betonte, habe der Aufschwung der Tourismuswirtschaft maßgeblich dazu beigetragen, der Abwanderung der Familien aus den Bergregionen entgegen zu wirken. „Gerade deshalb hat der Tourismus neben einer ökonomischen auch eine bedeutende soziale Funktion, in dem Arbeitsplätze in diesen Regionen geschaffen und gesichert werden. Sie sind Lebensgrundlage für die Bevölkerung und Perspektive für die zukünftige Entwicklung der Region.“ Vorarlberg verfüge über eine bevorzugte landschaftliche Situation und damit eine Vielfalt, die ihresgleichen suche. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, der sich 15 Prozent des Bruttoregionalproduktes zuordnen lassen, sei deshalb auch eines der Standbeine der heimischen Wirtschaft. Bis zu 12.600 Personen sind in Hotellerie, Gastronomie und Seilbahnbetrieben beschäftigt.

Ausstellung im Landhaus bis 24. Jänner zu sehen

Am Zustandekommen der Ausstellung hatte Christof Thöny vom Museumsverein Klosterteil maßgeblichen Anteil. Tatkräftig mitgewirkt haben daran auch die Sektionen Freiburg und Ravensburg des Deutschen Alpenvereins. Die Ausstellung im Landtagsfoyer im Landhaus in Bregenz ist noch bis 24. Jänner 2013, Montag bis Freitag, täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr zu sehen.

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