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Ein Vorarlberger Bauer musste 62.275 Euro zurücküberweisen

Almflächen: Soko-Chef Franz Fischler stellt sich im Gespräch mit den VN hinter die Bauern.
Almflächen: Soko-Chef Franz Fischler stellt sich im Gespräch mit den VN hinter die Bauern. ©APA
Vorarlberg: Landwirte mit Rückforderungen von insgesamt 673.850 Euro konfrontiert.

Der Streit um Almflächenangaben hat den Stein ins Rollen gebracht: Tausende österreichische Bauern haben in den letzten Jahren zu hohe Förderungen erhalten, wie der Europäische Rechnungshof meint. So seien laut den VN zur Bemessung zu große Almflächen angegeben worden. Auch Vorarlberger Landwirte sind davon betroffen: 703 Betriebe sind mit Rückzahlungsforderungen über insgesamt 673.850 Euro betroffen, wie Landwirtschaftsminister Berlakovich (ÖVP) in einer Anfragebeantwortung mitteilt. Allein 62.275 Euro entfielen seinen Angaben zufolge auf einen einzelnen Betrieb.

Zur Lösung des Problems mit den Almflächen hat Berlakovich eine Sonderkommission eingerichtet. Deren Leiter, Ex-EU-Agrarkommissar Franz Fischler, zeigt sich im VN-Gespräch zuversichtlich, dass die meisten Bauern nicht auch noch mit zusätzlichen Strafzahlungen konfrontiert sein werden: Wider bessere Wissen falsche Flächenangaben habe „maximal eine Handvoll“ gemacht.

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