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Ein Verein, der auf Tradition setzt

Die vom Verschönerungsverein organisierte alljährliche Maiandacht stößt auf zahlreiche Interessierte.
Die vom Verschönerungsverein organisierte alljährliche Maiandacht stößt auf zahlreiche Interessierte. ©Ferdinand Ortner
Ortsbildpflege und Blumenschmuckwettbewerb stehen im Vordergrund.

Lustenau. Wie im Vorjahr hielt auch heuer der Verschönerungsverein Lustenau seine Jahreshauptversammlung bei gutem Besuch wieder im Vereinsheim des Musikvereins Lustenau ab. Obmann Kurt Almer zog in seinem prägnanten Tätigkeitsbericht erfolgreich Bilanz über das verflossene Jahr und gab eine informative Vorschau auf das Programm 2012. „Wir konnten uns 2011 besonders über den erfolgreichen Blumenschmuck-Wettbewerb mit einem Landessieger und zwei Auszeichnungen sowie über Erfolge in der nachhaltigen Ortsbildpflege freuen.

In Lustenau wird großer Wert auf gediegenen Blumenschmuck in Haus und Garten gelegt“, stellte Almer fest. Bekanntlich stieß der ehrenamtlich tätige Verein bei der Bevölkerung nicht nur mit der alljährlichen Blumenschmuck-Aktion, sondern auch mit der „Bildstöckli“-Initiative auf große Zustimmung. Daher wird die Erhaltung und Pflege der vielen Kleindenkmäler in der Gemeinde permanent weitergeführt. Bemerkenswert dabei ist die Tatsache, dass manche „Bildstöckli“ und Wegkreuze erst in den letzten Jahren errichtet wurden und dass laufend neue dazukommen. Derzeit gibt es in Lustenau insgesamt etwa 45 „Bildstöckli“, „Kapilli“, Kreuze und Gedenksteine.

Breiten Raum im Veranstaltungskalender nahmen im Jahresrückblick die meist geselligen Anlässe ein, wie der Jahresausflug zum Rheinfall, auf die Gemüse- und Blumeninsel Reichenau und zum Kloster Birnau, sowie die beliebte Maiandacht beim Feldkreuz im Osten Lustenaus und die Radtour mit Gartenbesichtigungen. Eine fachkundig kommentierte Farbfoto-Schau von Klaus und Ruth Brunzel illustrierte das Vereinsgeschehen im Laufe des Jahres 2011 mit Schwerpunkt Blumenschmuck in Gärten und an Wohnhäusern. Viel Lob fand der positive Kassabericht.

Vorschau 2011
Ein Schwerpunkt der Jahresarbeit 2012 ist wieder die Durchführung des traditionsreichen Blumenschmuckwettbewerbs. Es werden wie alljährlich mehr als hundert Teilnehmer erwartet. Eine neu zusammengestellte Jury wird die Bewertungen für den örtlichen Bewerb am Samstag, 21. Juli, vornehmen. Bei einer Besichtigung im August fällt dann die Entscheidung, wer für den Landeswettbewerb nominiert wird. Bei der Ortsbildverschönerung wird weiterhin die Zusammenarbeit mit dem Bauhof gepflegt, der sich vor allem der Kreisverkehrsanlagen annimmt. Vize-Obmann Josef Blaser lud auf Samstag, 27. April, zur Besichtigung des Skulpturen-Gartens von Gernot Riedmann in der Hofsteigstraße. Die alljährliche Maiandacht beim Feldkreuz – musikalisch mitgestaltet von „Paulis Chörli“ und einer Bläsergruppe des MV Lustenau – findet am Freitag, 25. Mai, statt.
Der Vereins-ausflug am Samstag, 14. Juli, führt ins Montafon zum Silvretta-Stausee und zum Kops-II-Werk. Die alljährlichen „Rad-Tour“ mit Gartenbesichtigungen in der Gemeinde und mit abschließendem Grill-abend ist am Samstag, 25. August, vorgesehen. Die Schlussveranstaltung des Blumenschmuck-Wettbewerbes mit Preisverteilung findet am Samstag, 20. Oktober, erstmals im Theresienheim statt. Bei der Gemeinde wird beantragt, die Kleindenkmäler im neuen Lustenauer Ortsplan einzuzeichnen. Der Verein bereitet auch die Herausgabe einer bebilderten Broschüre vor.
Lebenswertes Lustenau

Ehrengast, Kultur-GR Daniel Steinhofer, stellte seine Lob- und Dankesworte für die Leistungen des Vereins zur Verschönerung des Ortsbildes durch die Blumenpracht in Gärten und bei Wohngebäuden unter das Motto „Lebenswertes Lustenau“. „Der Verein schafft vor allem wertvolle Anreize zum Blumenschmuck, durch den die Wohn- und Lebensqualität in der Gemeinde wesentlich erhöht wird. Von Auswärtigen wird Lustenau als ‚blühende Gemeinde‘ bestaunt“, so GR Steinhofer. Die Wertschätzung des Vereines zeigte sich u. a. auch in der Anwesenheit von GR Dietmar Haller, Kulturamtsleiter Helmut Gassner und Werner Scheffknecht, Ehrenobmann des Obst- und Gartenbauvereines.

Text: Ferdinand Ortner

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