Ein trockenes Plätzchen für die Wasserrettung

Feldkirch - Stützpunkt Oberland beim Katastrophenzentrum in Feldkirch feierlich eröffnet.

Mehr als zwei Jahrzehnte mussten die Feldkircher Wasserretter mit ihrer Ausrüstung von einem Unterstellplatz zum nächsten ziehen. Jetzt ist die Zeit des Improvisierens vorbei. Im Rahmen eines Festakts wurde gestern der neue Stützpunkt Oberland beim Katastrophenzentrum in Feldkirch offiziell eröffnet. „Was lange währt, wird endlich gut“, freute sich der ehemalige Landeseinsatzleiter Michael Beyer. In einem kurzen Rückblick auf die Geschichte der Abteilung erinnerte er an die „harte Zeiten“, als in unbeheizten Räumlichkeiten in den Wintermonaten noch regelmäßig Taucheranzüge anfroren. Der Stützpunkt in Feldkirch-Altenstadt kann sich hingegen mehr als sehen lassen, bietet er doch ausreichend Platz für mehrere Boote, ein Einsatzfahrzeug sowie Funk-, Lage- und Schulungsräumlichkeiten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 150.000 Euro.

„Blaues Kreuz in Gold“

Ein Bild vom neuen Zuhause der Rettungsschwimmer machten sich unter anderem Landeshauptmann Herbert Sausgruber, Bürgermeister Wilfried Berchtold, Sicherheitsdirektor Hans-Peter Ludescher und Bezirkshauptmann Berndt Salomon. Ersterer verlieh den beiden langjährigen Verbandsfunktionären Michael Beyer und Klaus Längle im Rahmen des Festakts das Verdienstzeichen des Landes. Sausgruber selbst bekam für seine „Jahrzehnte andauernde großzügige Unterstützung und stete Förderung der Rettungsorganisationen“ das „Blaue Kreuz in Gold mit Diamant“.

FAKTEN

160 Mitglieder zählt die Wasserrettungsabteilung Feldkirch-Frastanz. 150 Tausend Euro kostete der neue Stützpunkt. Das Land zahlte rund 100.000.

(VN)
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