Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ein Toter und Dutzende Verletzte bei Krawallen in Bolivien

Oppositionsführer Camacho tritt Präsident Morales
Oppositionsführer Camacho tritt Präsident Morales ©AFP
Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Regierung und der Opposition ist in Bolivien ein junger Mann ums Leben gekommen. In Cochabamba seien bei Zusammenstößen zudem 95 Menschen verletzt worden, berichtete die Zeitung "La Razón" am Mittwoch. Oppositionsführer Luis Fernando Camacho wollte indes Präsident Evo Morales ein Rücktrittsschreiben zur Unterschrift überreichen.

In der nahe gelegenen Ortschaft Vinto steckten Regierungsgegner das Rathaus in Brand, übergossen die Bürgermeisterin mit roter Farbe, schoren ihr das Haar und trieben sie durch die Straßen. Die Ombudsstelle des südamerikanischen Landes verurteilte die Gewalt und rief die verfeindeten Lager zum Dialog auf.

Unter Polizeischutz erreichte Camacho am Mittwoch den Hauptstadtflughafen von El Alto. Zuvor hatten Anhänger des Staatschefs den Besuch von Camacho verhindert und ihn zur Rückkehr in seine Heimatregion Santa Cruz gezwungen.

Seit der umstrittenen Präsidentenwahl in Bolivien am 20. Oktober liefern sich die politischen Lager des südamerikanischen Landes erbitterte Auseinandersetzungen. Regierungsgegner zweifeln den Sieg von Präsident Morales in der ersten Runde an und fordern eine Überprüfung der Wahl.

(APA/dpa/ag.)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Politik
  • Ein Toter und Dutzende Verletzte bei Krawallen in Bolivien
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen