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Ein Toter nach Lawinenabgang in Laterns

Wie der ÖAMTC mitteilte, hatte der Mann auf dem Falben im Gebiet Laterns/Rankweil am frühen Nachmittag selbst ein Schneebrett losgetreten und war vier Meter unter die Schneemassen geraten.    

Am Samstag um 12.45 Uhr unternahmen ein 66 Jahre alter Mann aus Rankweil und ein 35 Jahre alter Mann aus Feldkirch gemeinsam eine Skitour vom Parkplatz des Skigebietes Laterns zum Gapfohler Falben (1793 m). Beide Skitourengeher waren gut ausgerüstet. Sie vereinbarten, dass sie einzeln über den Nordosthang in Richtung Garnitzatal abfahren werden. Der Mann aus Rankweil fuhr als Erster in den Hang ein. Nach ca. 7 bis 8 Schwüngen löste sich ein ca. 100 Meter breites Schneebrett und riss den Mann ca. 150 Meter weit mit. Sein Begleiter, der mittels Handy die Einsatzkräfte verständigte, machte sich mit einem anderen zufällig anwesenden Skitourengeher auf, den Lawinenkegel abzusuchen. Dabei konnten sie den Verschütteten orten, schafften es aber nicht, ihn aus ca. zwei Meter Verschüttungstiefe zu bergen.

Erst mit Unterstützung der Hubschrauberbesatzung des BMI-Hubschraubers sowie 30 Mann des ÖBRD mit zwei Lawinenhundeführern gelang es den Verschütteten zu bergen. Der Mann konnte allerdings nur noch tot geborgen werden. Im Zuge der Erhebungen wurde ein zweiter Lawinenabgang ca. 300 m östlich von der Unglückstelle festgestellt. Auf Grund von Skispuren wurde eine neuerliche Suche eingeleitet. Diese wurde aber um 16.05 Uhr abgebrochen, nachdem feststand, dass keine weiteren Personen verschüttet worden waren.

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