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Ein Tag für die Selbsthilfe

Die Selbsthilfe Vorarlberg mit Obmann Werner Gohm zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung.
Die Selbsthilfe Vorarlberg mit Obmann Werner Gohm zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. ©Laurence Feider
Vorträge und Infomesse beim Selbsthilfe-Infotag stießen auf großes Interesse.
Selbsthilfe Infotag

Dornbirn. Studien, Trends, Pilotprojekte, Kooperationsmodelle, Gesundheits-Checks und vor allem der persönliche Austausch standen im Fokus des Selbsthilfe-Infotags am Samstag in der FH Vorarlberg. Am Vormittag standen verschiedene Vorträge zu den aktuellen Herausforderungen und Chancen der Selbsthilfe auf dem Programm. Gerald Fleisch, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft bekannte sich dabei öffentlich zum Modell „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“, das in Feldkirch schon bald umgesetzt werden soll. „Wir begrüßen das sehr – es ist ein Modell der gelebten Kooperation, das bereits in anderen Bundesländern umgesetzt wird und sowohl zum Nutzen der Patienten als des gesamten Gesundheitssystems ist“, betonte Werner Gohm, Obmann der Selbsthilfe Vorarlberg. Ein selbsthilfefreundliches Krankenhaus zeichnet sich dadurch aus, dass es sein ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfegruppen erweitert, den Kontakt zwischen Patienten und Selbsthilfegruppen fördert sowie kooperationsbereite Selbsthilfegruppen aktiv unterstützt.

Monika Maier, Präsidentin des Dachverbandes Selbsthilfe Kärnten referierte über neue Herausforderungen für die Selbsthilfe und forderte zum Schluss: „Selbsthilfe kann nicht zum „billigen Jakob“ werden – neben allem Ehrenamt müssen auch die notwendigen Rahmenbedingungen bereitgestellt werden.“ Dass der positive Effekt von Selbsthilfe nicht nur subjektiv erlebbar, sondern auch wissenschaftlich belegbar ist, bewies Frederic Fredersdorf in seinem anschließenden Vortrag. Der Professor an der FH Vorarlberg stellte die Ergebnisse internationaler Studien über den psychosozialen Mehrwert von Selbsthilfe vor.

Erste Kontakte knüpfen

Den Nachmittag nutzten die Vorarlberger Selbsthilfegruppen um sich bei der Selbsthilfemesse im FH-Foyer vorzustellen und erste Kontakte mit Betroffenen zu knüpfen. Rund 30 der insgesamt 90 Selbsthilfegruppen in Vorarlberg waren mit einem Infostand vertreten. „Das niederschwellige Informationsangebot hat sich schon bei seiner Premiere 2016 sehr bewährt“, zeigte sich Werner Gohm zufrieden mit der zweiten Selbsthilfemesse. Einen großen Zustrom gab es auch bei den angebotenen Gesundheitschecks sowie der Typisierungsaktion von „Geben für Leben“.

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